Komplikationen bei HIV/AIDS: Gürtelrose (Herpes zoster)
Die Gürtelrose (Herpes zoster) wird, wie die Windpocken, durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Bei der ersten Ansteckung entstehen Windpocken. Die Viren verbleiben im Körper und können bei einer schlechten Abwehrlage wieder aktiviert werden, es entwickelt sich eine Gürtelrose.
Charakteristisch sind juckende, schmerzhafte Bläschen, die sich anfangs meist nur auf einer Körperhälfte auf eng umgrenzter Hautfläche bilden. Die Schmerzen können auch noch lange nach dem Abklingen der Hauterscheinungen bestehen bleiben. Man spricht dann von einer postzosterischen Neuralgie (post= lat. nach), d.h. Nervenschmerzen nach der Virusinfektion.
Bei Immundefekten wie HIV kann sich die Infektion auf den gesamten Organismus ausbreiten, bis hin zu einer Lungenentzündung. Eine Gürtelrose im Gesicht kann schwere Folgen haben, wenn das Virus auf Augen, Ohren oder Hirnhäute übergreift. Deshalb sollte schnell eine antivirale Therapie begonnen werden, um einen schlimmen Krankheitsverlauf eindämmen zu können. Bei schweren Verläufen und besonders bei einer Gürtelrose im Gesicht ist es günstig, eine Behandlung im Krankenhaus fortzuführen. Zum Einsatz kommen Salben und antivirale Medikamente auch als Infusionen, z.B. Aciclovir, Valaciclovir, Famaciclovir oder Brivudin. Wichtig ist auch eine wirksame Schmerztherapie, da es im Verlauf der Erkrankung zu starken Schmerzen kommen kann.
Charakteristisch sind juckende, schmerzhafte Bläschen, die sich anfangs meist nur auf einer Körperhälfte auf eng umgrenzter Hautfläche bilden. Die Schmerzen können auch noch lange nach dem Abklingen der Hauterscheinungen bestehen bleiben. Man spricht dann von einer postzosterischen Neuralgie (post= lat. nach), d.h. Nervenschmerzen nach der Virusinfektion.
Bei Immundefekten wie HIV kann sich die Infektion auf den gesamten Organismus ausbreiten, bis hin zu einer Lungenentzündung. Eine Gürtelrose im Gesicht kann schwere Folgen haben, wenn das Virus auf Augen, Ohren oder Hirnhäute übergreift. Deshalb sollte schnell eine antivirale Therapie begonnen werden, um einen schlimmen Krankheitsverlauf eindämmen zu können. Bei schweren Verläufen und besonders bei einer Gürtelrose im Gesicht ist es günstig, eine Behandlung im Krankenhaus fortzuführen. Zum Einsatz kommen Salben und antivirale Medikamente auch als Infusionen, z.B. Aciclovir, Valaciclovir, Famaciclovir oder Brivudin. Wichtig ist auch eine wirksame Schmerztherapie, da es im Verlauf der Erkrankung zu starken Schmerzen kommen kann.





