Heuschnupfen – Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursache für Heuschnupfen: Heuschnupfen ist die Folge einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Allergene – zum Beispiel Pollen oder Tierhaare. Es gibt mehrere Risikofaktoren, die die Erkrankung verursachen.

So kann eine genetische Veranlagung bestehen, die auch vererbt werden kann, oder aber Umwelteinflüsse haben Einfluss auf das Immunsystem. Die zunehmende Belastung durch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung, Rückstände im Trinkwasser oder verstärkte Strahlung (abnehmende Ozonschicht) begünstigt das Auftreten von Allergien wie Pollenallergie, Tierhaarallergie oder Hausstauballergie.
Auslöser für Heuschnupfen (Allergene) sind:
  • im Frühjahr: überwiegend Pollen blühender Bäume – insbesondere von Haselnuss, Birke und Erle
  • im Sommer: meistens Gräser- und Roggenpollen
  • im Frühherbst: häufig Pollen von Kräutern – zum Beispiel Wegerich und Beifuß
  • Hausstaubmilben beziehungsweise deren Kot
  • Schimmelpilze
  • tierische Allergene (Speichel auf Tierhaaren)
  • Lebensmittel, Lebensmittelzusätze
  • bestimmte Arzneistoffe
Autoren und Quellen Aktualisiert: 09.03.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: PTA heute 04/2006, S.8, aktuell-Medizinprodukte
  • PTA heute 03/2007, S.28, Schwerpunkt Allergie - Schnelltests für Apotheke und zu Hause
  • www.allergie-selbsttest.de
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI): Allergische Rhinokonjunktivitis (http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/Leitlinie_AllergischeRhinitis2003.pdf)
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