Heuschnupfen – Medikamente: Antihistaminika

Antihistaminika wirken der Ausschüttung von Histamin entgegen, die meist wenige Minuten nach dem Allergenkontakt zu den typischen Beschwerden durch Heuschnupfen (allergischer Schnupfen) wie Niesattacken und laufender Nase führt. Antihistaminika verdrängen das Histamin an seinen Wirkorten und lindern schnell allergische Beschwerden. Sie sind in der Regel gut verträglich.

Antihistaminika gibt es auch als Tabletten, Kapseln, Saft und Tropfen

Neben dem Einsatz als Nasenspray können Antihistaminika bei starken Beschwerden auch eingenommen werden – beispielsweise als Tabletten, Kapseln, Saft oder Tropfen. Eine Kombination von Nasenspray und Antihistaminika zum Einnehmen ist bei Heuschnupfen auch möglich. Nach der Einnahme wirken sie im ganzen Körper. Sie helfen auf diese Weise sowohl gegen die laufende Nase und Niesanfällen als auch gegen Beschwerden an den Augen.

Antihistaminika werden bei Heuschnupfen in der Regel einmal täglich – am besten abends – eingenommen. Manchmal kommt es bei der Anwendung von Antihistaminika zu Müdigkeit und zur Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens. Durch Alkohol kann das noch verstärkt werden. Bei den moderneren Präparaten ist dies allerdings selten, doch jeder Patient reagiert anders. Achten Sie deshalb zu Beginn der Einnahme ganz besonders darauf, wie Ihr Körper reagiert. Bei Ermüdungserscheinungen sollten Sie nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und auch keine Maschinen bedienen.
+ gut verträglich
+ helfen gegen allergische Beschwerden am ganzen Körper, zum Beispiel an Nase und Auge
- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich
! Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens

Wirkstoffe

  • Cetirizin
  • Clemastin
  • Loratadin
  • Cetirizindihydrochlorid und Pseudoephedrin
Autoren und Quellen Aktualisiert: 14.05.2014
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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