Heuschnupfen: Homöopathische Mittel

Bei der Behandlung des Heuschnupfens (allergischer Schnupfen) kommen zunehmend auch homöopathische Mittel zum Einsatz. Sie eignen sich nicht nur bei akuten, sondern auch bei chronischen Beschwerden. Allerdings gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Wirksamkeit, die über den Placeboeffekt hinausgeht.

Homöopathische Nasentropfen oder -sprays sollten drei- bis viermal täglich verabreicht werden, Tabletten und Tropfen bei chronischen Verlaufsformen ein- bis dreimal täglich. Bei akuten Beschwerden kann die Dosierung von Tabletten und Tropfen auf bis zu zwölf Dosierungseinheiten gesteigert werden.

Wichtig: Beachten Sie die Einnahmeempfehlungen im Beipackzettel. Obwohl homöopathische Mittel im Allgemeinen gut verträglich sind, gibt es Anwendungsbeschränkungen bei Schwangeren, Stillenden und Kindern. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei diesen Personengruppen vor. Unerwünschte Wirkungen können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 14.05.2014
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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