Herzinsuffizienz: Lexikon

  • Medikamente, die den Blutdruck senken, indem sie ein spezielles Enzym, das Angiotensin Converting Enzym, hemmen. Auch bei Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche eingesetzt. Die wichtigsten Wirkstoffe sind Ramipril, Enalapril, Lisinopril und Captopril.
  • Auch AT1-Rezeptorblocker beziehungsweise Sartane genannt. Medikamente, die die gefäßverengende und blutdrucksteigernde Wirkung von Angiotensin-II hemmen. Bevorzugt eingesetzt, wenn ACE-Hemmer aufgrund von Reizhusten nicht vertragen werden.
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. So kann man die unterschiedlichen Gewebearten unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.
  • Elektrisches Gerät, das bei bestimmten Herzrhythmusstörungen das Herz durch Stromstöße wieder in den richtigen Rhythmus bringt.
  • Kommen auch in der Pflanzenwelt vor, beispielsweise im Fingerhut. Sie steigern die Schlagkraft des Herzens und senken die Herzfrequenz. Das Herz schlägt dadurch seltener, aber kräftiger und verbraucht weniger Sauerstoff und Energie. Zu den Glykosiden zählen das Digitoxin sowie das Digoxin und ihre synthetischen Abkömmlinge.
  • Harntreibendes Medikament, das dem Körper Wasser und Mineralstoffe entzieht. So wird das Herz entlastet und der Blutdruck gesenkt.
  • Untersuchung und Abbildung des Herzens mit Ultraschall; oft auch als „Herzecho“ bezeichnet.
  • Herzspannungskurve; zeichnet die elektrischen Aktivitäten der Herzmuskulatur in Form von Kurven auf. Im Herzen läuft vor jedem Herzschlag ein schwacher Strom. Er wird mit kleinen Metallplättchen (Elektroden), die auf den Armen, Beinen und am Brustkorb angebracht sind, gemessen und aufgezeichnet. Der Arzt erkennt aus dem EKG Informationen über Herzrhythmus und -frequenz und mögliche Störungen. Bei einem Ruhe-EKG liegt der Patient, bei einem Belastungs-EKG geht er auf einem Laufband oder fährt auf einem Standfahrrad.
  • Entzündung der Herzinnenhaut; meistens sind die Herzklappen betroffen.
  • Akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens, bei der wegen einer Durchblutungsstörung Teile des Herzmuskels absterben.
  • Eine Untersuchung des Herzens, bei der ein feiner Kunststoffschlauch durch eine Arterie oder Vene bis in das Herz vorgeschoben wird. Über empfindliche Messgeräte können Drucke im Herzen sowie das Herzminutenvolumen gemessen werden. Wird über den Schlauch ein Kontrastmittel eingespritzt, stellen sich auf dem Röntgenbild die Herzkranzgefäße dar.
  • Arterien, die auf der Oberfläche des Herzens angeordnet sind und den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.
  • Bei langsamen (bradykarden) Herzrhythmusstörungen fällt die Herzfrequenz längerfristig unter 60 Schläge pro Minute, bei schnellen (tachykarden) Herzrhythmusstörungen schlägt das Herz in Ruhe öfter als 100 Mal pro Minute. Ist der Rhythmus zudem unregelmäßig, spricht man von Arrhythmie. Die häufigsten krankhaften Ursachen sind  eine koronare Herzkrankheit (KHK), Herzmuskelerkrankungen und Herzklappenerkrankungen.
  • 1. Schnitt- und Bildebene bei der Computer- oder Magnetresonanztomografie, bei der das Gewebe (zum Beispiel das Gehirn) scheibenweise von vorne nach hinten dargestellt wird; 2. die Herzkranzgefäße betreffend
  • Erkrankung der Herzkranzgefäße, die durch Arteriosklerose verursacht wird. Ablagerungen führen zu Gefäßverengungen und damit zu einer verminderten Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Hauptsymptom der KHK ist die Angina pectoris, mit zunehmendem Fortschreiten erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt und andere Krankheiten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.09.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
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