Herzinsuffizienz: Formen

Eine Herzinsuffizienz kann generell in eine akute und chronische Form unterteilt werden.

Eine akute Herzinsuffizienz kann beispielsweise durch einen Herzinfarkt oder eine Herzentzündung verursacht werden. Sie entwickelt sich innerhalb von Stunden oder Tagen. Besonders im Liegen leiden Betroffene unter Atemnot. Oft verfärbt sich die Haut bläulich. Bei Verdacht auf eine akute Herzinsuffizienz muss sofort der Notarzt gerufen werden. Generell ähneln sich die beiden Formen in ihrer Symptomatik. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sich die Erkrankung entwickelt.

Im Gegensatz dazu entwickelt sich eine chronische Herzinsuffizienz schleichend. Patienten merken vielfach über längere Zeiträume kaum, dass die Leistungsfähigkeit ihres Herzens kontinuierlich abnimmt. Oft wird eine Herzinsuffizienz erst spürbar, wenn gewohnte Tätigkeiten wie Treppensteigen Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind vor allem Atemnot, ungewohnt schnelle Erschöpfung und Wasserablagerungen im Gewebe (Ödeme). Welche Symptome genau auftreten, hängt auch davon ab, ob eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz vorliegt.

Wenn sich eine chronische Herzinsuffizienz plötzlich verschlechtert, spricht man ebenfalls von einer akuten Herzinsuffizienz.

Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.09.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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