Herzinfarkt: Therapie

Bei der Behandlung eines Herzinfarkts zählt jede Minute. Besteht der Verdacht auf einen Infarkt, muss so schnell wie möglich ein Notarzt verständigt werden. Dieser kann dann erste lebensrettende Maßnahmen einleiten. Ein Defibrillator wird beispielsweise eingesetzt, wenn es bereits zum Herzstillstand gekommen ist. Auf dem Weg ins Krankenhaus wird der Patient mit ersten Medikamenten versorgt.

In den allermeisten Fällen ist die Ursache eines Herzinfarkts ein arteriosklerotisch verstopftes Herzkranzgefäß. Dieser Engpass kann mechanisch durch einen Ballonkatheter oder einen Stent aufgeweitet werden. In manchen Fällen muss ein Bypass gesetzt werden, um die verstopfte Stelle zu überbrücken.

Zur Behandlung eines Herzinfarkts stehen auch diverse Medikamente zur Verfügung. Vor allem in der akuten Phase wird die sogenannte Lysetherapie angewendet. Der Patient erhält Medikamente, die Blutgerinnsel auflösen. Dadurch soll die Engstelle der Arterie wieder frei werden. Herzinfarkt-Patienten müssen in der Regel auch nach einem Herzinfarkt dauerhaft Medikamente einnehmen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.04.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur; Medizinredakteur; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: DOCMED.tv
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