Ratgeber: Fünf Tipps für ein fittes Herz

Was Sie selbst tun können, um einen (erneuten) Herzinfarkt zu verhindern:

Walken © Thinkstock

Basis-Check ab 35 Jahren

Machen Sie ab 35 einen Basis-Check fürs Herz beim Hausarzt und lassen Sie sich danach regelmäßig alle zwei Jahre untersuchen – die Check-ups bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen.

Risikofaktoren mindern

An erster Stelle stehen hier Rauchen und Übergewicht.

Daher: Geben Sie das Rauchen auf oder – noch besser – fangen Sie es erst gar nicht an. Wer den Verzicht auf Zigaretten alleine nicht schafft, findet professionelle Hilfe beim Hausarzt oder in speziellen Kursen. Achtung Frauen: Rauchen und „Pille“ zusammen erhöhen die Herzinfarktgefahr zusätzlich.

Viel Bewegung

  • Mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, hält das Herz in Schwung. Steigen Sie Treppen statt Rolltreppe zu fahren, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit.
  • Betreiben Sie regelmäßig Ausdauersportarten, am besten an der frischen Luft. Joggen Sie zum Beispiel mindestens zweimal pro Woche über eine halbe Stunde. Herzgesunde dürfen dabei ruhig auch mal kurz an die Belastungsgrenze gehen. Walken, Schwimmen oder Radfahren schonen die Gelenke. Meist macht es in der Gruppe noch mehr Spaß.
  • Für ältere Menschen gilt: Alles, was in Bewegung hält, tut dem Herzen gut – zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge, Walken, Schwimmen, Radfahren, aber nicht bis an die Belastungsgrenze. Faustregel zum Tempo: So flott, dass man sich noch unterhalten kann und gerade zu schwitzen beginnt. Erspüren Sie dabei immer, was Ihnen guttut. Und: Gehen Sie bei viel Sport im Alter regelmäßig zum Check-up beim Arzt.

Herzgesunde Ernährung

  • Essen Sie viele Ballaststoffe – viel frisches Obst und Gemüse (Faustregel: „Fünf Stück oder eine Handvoll am Tag“). Vollkornprodukte sind gesünder als Produkte aus Weißmehl.
  • Verwenden Sie wenig Zucker. Seien Sie vorsichtig bei Limonaden, Säften sowie Fertigtees und bevorzugen Sie zuckerfreie Produkte.
  • Nehmen Sie wenig Fleisch und Wurst zu sich, dafür mindestens einmal pro Woche Fisch.
  • Essen Sie wenig Fett, vor allem wenig tierische, gesättigte Fette (in Wurst, fettem Fleisch). Besser für das Herz sind ungesättigte Fette wie sie in Pflanzenölen vorkommen.

Weniger Stress

  • Achten Sie auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit – dabei hilft aktives Zeitmanagement. Benennen und reduzieren Sie außerdem persönliche Stressauslöser.
  • Ein gesundes Sozialleben ist wichtig – pflegen Sie Ihre Freundschaften und sprechen Sie Konflikte an.
  • Viele psychische Erkrankungen gehen mit Herzproblemen einher. Nehmen Sie bei größeren seelischen Problemen, vor allem bei Depressionen, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.04.2014
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: DOCMED.tv
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