Herzinfarkt Diagnose: Bildgebende Verfahren

Manchmal wird ein Patient mit Symptomen eingeliefert, die auf einen Herzinfarkt hinweisen – und dennoch zeigen EKG-Aufzeichnungen und die anderen Untersuchungen keine Auffälligkeiten, die auf einen Infarkt hinweisen. In diesem Fall gibt die Echokardiografie (Ultraschall am Herzen) oder die Myokard-Szintigrafie letzten Aufschluss.
  • Bei der Echokardiografie kann man dem Herzen quasi „live“ beim Arbeiten zusehen. Der Arzt kann hier zum Beispiel beurteilen, ob Schäden an den Herzwänden oder Herzklappen durch einen Infarkt vorliegen. Schaltet er ein spezielles Gerät hinzu, den sogenannten Doppler, wird der Blutstrom am Herzen sichtbar. Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose oder Herzinfarkt sind dadurch gut erkennbar.
  • Die Myokard-Szintigrafie ist vor allem indiziert, wenn die anderen Verfahren keinen eindeutigen Befund geliefert haben. In Ruhe und bei Belastung können bei dieser Methode Infarktnarben durch radioaktives Kontrastmittel dargestellt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 26.04.2011
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur
  • Quellen: DOCMED.tv
  •  Newsletter
  •  Weitere Dienste
Apotheke

Finden Sie hier Ihre Apotheke in Ihrer Nähe:

PLZ/Ort
Zertifizierung
  • Logo der Health On the Net Stiftung. das Gesundheitsportal vitanet.de ist von der Health On the Net Stiftung (HON) akkrediert. Zur Prüfung klicken Sie hier.
  • Logo der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)
  • Logo der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.v. (AGOF)