Diagnostik eines Herzinfarkts: bildgebende Verfahren

Manchmal wird ein Patient mit Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert, die auf einen Herzinfarkt hinweisen – und dennoch zeigen EKG-Aufzeichnungen und die anderen Untersuchungen keine Auffälligkeiten. In diesem Fall gibt die Echokardiografie (Ultraschall am Herzen) oder die Myokard-Szintigrafie weiteren Aufschluss.

  • Bei der Echokardiografie kann man dem Herzen quasi „live“ beim Arbeiten zusehen. Der Arzt kann hier zum Beispiel beurteilen, ob Schäden an den Herzwänden oder Herzklappen durch einen Infarkt vorliegen. Schaltet er ein spezielles Gerät hinzu, den sogenannten Doppler, wird der Blutstrom am Herzen sichtbar. Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose oder Herzinfarkt sind dadurch gut erkennbar.
  • Die Myokard-Szintigrafie ist vor allem indiziert, wenn die anderen Verfahren keinen eindeutigen Befund geliefert haben. In Ruhe und bei Belastung können bei dieser Methode Infarktnarben durch radioaktives Kontrastmittel dargestellt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.04.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: DOCMED.tv
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