So wird die Diagnose Herzinfarkt gestellt

Ein Herzinfarkt ist einer der häufigsten medizinischen Notfälle überhaupt. Für Ärzte und Pflegepersonal sind eine schnelle und präzise Diagnosestellung und Therapie des Infarkts deshalb Routine. Die Verbesserung des Behandlungsablaufs und moderne Behandlungstechniken haben dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als noch vor 20 Jahren einen Herzinfarkt überleben.

Bereits im Rettungswagen wird damit begonnen, die Herzströme des Patienten mittels eines Elektrokardiogramms (EKG) zu untersuchen. Bestimmte Auffälligkeiten können auf einen Herzinfarkt hinweisen.

Bei einem akuten Herzinfarkt sterben Zellen des Herzmuskels ab. Dabei geben sie bestimmte Eiweißstoffe (Enzyme) ins Blut ab. Dem Patienten wird eine Blutprobe abgenommen, die auf diese Enzyme hin untersucht wird. Sind die Werte erhöht, ist das ein weiteres Indiz für einen Herzinfarkt.

Doch auch wenn EKG und Blutwerte nicht dafür sprechen, kann ein Herzinfarkt vorliegen. Letzte Sicherheit geben oft nur bildgebende Verfahren (Ultraschall oder Szintigrafie) oder eine Herzkatheteruntersuchung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.04.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: DOCMED.tv
  •  Seite empfehlen
  •  Drucken
  •  Newsletter
  •  Weitere Dienste
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung
  • Logo der Health On the Net Stiftung. das Gesundheitsportal vitanet.de ist von der Health On the Net Stiftung (HON) akkrediert. Zur Prüfung klicken Sie hier.
  • Logo der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)
  • Logo der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.v. (AGOF)