Herzfehler: Lexikon

  • Medikamente, die den Blutdruck senken, indem sie ein spezielles Enzym, das Angiotensin Converting Enzym, hemmen. Auch bei Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche eingesetzt. Die wichtigsten Wirkstoffe sind Ramipril, Enalapril, Lisinopril und Captopril.
  • Hauptschlagader; größte Arterie des Menschen, die das sauerstoffreiche Blut aus dem Herzen in den gesamten Körper leitet.
  • Herzklappe zwischen linker Hauptkammer und Hauptschlagader; sie verhindert bei Erschlaffung des Herzmuskels (Diastole) den Rückstrom des Blutes aus der Aorta ins Herz.
  • Ein Blutgefäß, das das Blut vom Herzen wegführt. Arterien transportieren in der Regel sauerstoffreiches Blut. Nur die Arterien des Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffarmes Blut. Die größte Arterie ist die Hauptschlagader (Aorta).  
  • Methode, um verstopfte Hohlräume wie Blutgefäße, Speise- oder  Harnröhre wieder durchlässig zu machen. Dabei wird ein winziger Ballon in den entsprechenden Hohlraum eingeführt und dort mit hohem Druck kurz aufgeblasen. Dadurch wird der Hohlraum erweitert.
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • Kommen auch in der Pflanzenwelt vor, beispielsweise im Fingerhut. Sie steigern die Schlagkraft des Herzens und senken die Herzfrequenz. Das Herz schlägt dadurch seltener, aber kräftiger und verbraucht weniger Sauerstoff und Energie. Zu den Glykosiden zählen das Digitoxin sowie das Digoxin und ihre synthetischen Abkömmlinge.
  • Harntreibendes Medikament, das dem Körper Wasser und Mineralstoffe entzieht. So wird das Herz entlastet und der Blutdruck gesenkt.
  • Untersuchung und Abbildung des Herzens mit Ultraschall; oft auch als „Herzecho“ bezeichnet.
  • Verstopfung eines Gefäßes durch mit dem Blut angeschwemmtes Material.
  • Entzündung der Herzinnenhaut; meistens sind die Herzklappen betroffen.
  • ovale Öffnung am Herz: bei etwa 30 Prozent aller Menschen vorkommende Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen, meist ohne pathologische Bedeutung
  • Wirkstoffe, die die Blutgerinnung hemmen.
  • es gibt eine rechte und linke Kammer; sie bilden zusammen mit den Vorhöfen das Zentrum des Herzens, sie leiten das Blut aus den Vorhöfen weiter in den Lungenkreislauf beziehungsweise in den Körperkreislauf.
  • Instrument zur Untersuchung und Therapie des Herzens beziehungsweise der Herzkranzgefäße: Es lassen sich (mithilfe eines Röntgen-Kontrastmittels) die Herz- und Gefäßstrukturen auf einem Röntgenbild sichtbar machen, die Herzkammern vermessen sowie Blutfluss, Blutdruck, Blutvolumen und Herzmuskelkraft beurteilen. Darüber hinaus kann durch den Katheter zur Therapie ein Stent (siehe dort) eingeführt werden.
  • ventilartige Verschlüsse zwischen den Herzkammern und zu den abführenden Blutgefäßen
  • Medikamente, die den Kalziumeinstrom in die Gefäße unterbinden und die Gefäße so erweitern. Dadurch sinkt der Blutdruck.
  • Vorbeugung; vorbeugende Maßnahme.
  • Engstelle, Verengung
  • Prothese aus unterschiedlichen Materialien, die das Innere von Hohlorganen (zum Beispiel Blutgefäße, Luftröhre, Speiseröhre) offenhalten soll.
  • Ein Blutgefäß, das das Blut zum Herzen hinführt. Venen transportieren in der Regel sauerstoffarmes Blut. Nur die Venen des Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffreiches Blut.
  • sehr rasches und unkontrolliertes Zusammenziehen der Muskulatur der Herzvorhöfe (bis zu 600 Mal pro Minute), wodurch die Herzkammern nicht mehr richtig mit Blut gefüllt werden. In den Vorhöfen kann es zur Bildung von Thromben (Blutgerinnseln) kommen, die nach ihrer Verschleppung in den Blutkreislauf Arterien verstopfen und damit zum Schlaganfall führen können.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.01.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
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