Herzfehler: Behandlung und Selbsthilfe

Besonders die Behandlung angeborener Herzfehler ist heutzutage weit fortgeschritten. Kinder mit einem leichten oder mittelschweren Herzfehler können nach geeigneter Therapie meist ein normales Leben führen und sind nahezu so belastbar wie gesunde Kinder. Und 90 Prozent aller Patienten erreichen das Erwachsenenalter.

Unabhängig davon, ob ein Herzfehler angeboren oder erworben ist, muss er häufig mittels invasiver oder operativer Methoden therapiert werden. Manche Herzfehler können mit einem Herzkatheter behandelt werden. Gewisse Fehlbildungen des Herzens werden hierbei mit einem Stent oder einer Ballondilatation korrigiert. Ein chirurgischer Eingriff wird beispielsweise nötig, wenn eine künstliche Herzklappe eingesetzt werden muss.

Gerinnungshemmende Medikamente

In manchen Fällen müssen Patienten dauerhaft gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, um die Gefahr einer Embolie, die bei Herzfehlern erhöht ist, zu minimieren. Bei dauerhafter Einnahme entsprechender Wirkstoffe gibt es einige Dinge zu beachten.

Patienten mit einer künstlichen Herzklappe haben ein erhöhtes Risiko an einer Endokarditis (Entzündung der Herzinnenwand) zu erkranken. Wer einige Ratschläge befolgt, kann eine Infektion vermeiden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.01.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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