Symptome bei Hautwunden: Schwellung, Rötung, Schmerzen

Schnitt-, Schürf- oder Stichwunden entstehen im Alltag häufig durch Stöße und Stürze oder durch Unfälle mit spitzen beziehungsweise scharfen Gegenständen wie Messern oder Scheren. Der erste Schritt bei der Wundversorgung ist immer das Säubern und Desinfizieren.

Nach der Desinfektion folgt die Wundbehandlung beziehungsweise der Schutz der Wunde durch Verbandstoffe. Bei stark blutenden Hautwunden steht die Blutstillung im Vordergrund. Sie sollten in diesem Fall auch immer ärztliche Hilfe suchen, um die Wunde fachgerecht zu versorgen.

Typische Anzeichen einer infizierten Wunde sind:

  • Schmerzen, teilweise pulsierend oder klopfend
  • Schwellung
  • Hautrötung
  • Druckempfindlichkeit
Neben Eiterbakterien sind vor allem auch die Tetanuserreger gefürchtet. Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine schwere bakterielle Wundinfektion, die zu einer Erkrankung des Nervensystems mit Krämpfen der Muskulatur führt. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Tetanusschutz (Impfung) spätestens alle zehn Jahre aufgefrischt wird.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.12.2016
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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