Hautwunden (Wundversorgung)

Eine der zahlreichen Aufgaben unserer Haut ist der Schutz des Körpers gegen Umwelteinflüsse (Sonnenstrahlung, Klima), Krankheitserreger und Verletzungen. Jede Schnitt-, Schürf- oder Stichwunde beeinträchtigt diese Schutzfunktion, indem sie die Haut für schädigende Keime angreifbar macht. Diese können dann ins Hautgewebe eindringen und Infektionen auslösen. Durch Säubern und Desinfizieren der Wunde können Sie der Infektionsgefahr entgegenwirken.

Arten von Wunden

Je nachdem, wie die Wunde entsteht, unterscheidet man Schnitt-, Quetsch-, Riss- und Schürfwunden. Platzwunden entstehen durch einen Schlag oder Sturz auf die Haut an Stellen, wo die Haut direkt auf dem Knochen aufliegt: zum Beispiel am Kopf, am Schienbein oder an der Kniescheibe.

Hautverletzungen können auch durch Reibung entstehen: Beispielsweise führt Reibung zwischen Haut, Socken und Schuhen zu Blasen an den Füßen: Die Hautschichten trennen sich, der Zwischenraum füllt sich mit Flüssigkeit. Auch bei aneinander reibenden Körperteilen (etwa in der Leiste oder den Achseln) entstehen wunde Stellen.
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie
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