Pessare und Vaginaltampons – weitere Hilfsmittel gegen Harninkontinenz
Für Frauen, die an einer Belastungsinkontinenz leiden und deren Blase oder Gebärmutter gesenkt ist, gibt es ein weiteres Hilfsmittel: Sogenannte Pessare wirken stützend auf Harnblase, Harnleiter und Gebärmutter. Sie sind in verschiedenen Formen erhältlich, zum Beispiel als Würfel-, Sieb-, Ring- oder Urethra-Pessar. Ein weiteres Hilfmittel sind spezielle Vaginaltampons.
Der Arzt muss dem Patienten mit Inkontinenz ein Pessar anpassen
Bei der Verwendung von Pessaren besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Druckstellen und Infektionen bilden. Daher muss ein Pessar dem Patienten mit Belastungsinkontinenz unbedingt vom Arzt angepasst werden und sollte nicht als Dauerlösung eingesetzt werden.
Mehr Informationen zu Pessaren finden Sie hier.
Ebenfalls bei Belastungsinkontinenz und stabilisierend auf die Harnröhre wirken spezielle Vaginaltampons. Vor Gebrauch wird so ein Vaginaltampon in Wasser eingeweicht, gegebenenfalls mithilfe von Vaseline eingeführt und kann bis zu 12 Stunden in der Scheide bleiben. Es gibt verschiedene Vaginaltampons zum einmaligen oder mehrfachen Gebrauch. Vaginaltampons sind als Hilfsmittel anerkannt und zugelassen und können vom behandelnden Arzt verordnet werden.
Von Penisklemmen oder Penisbändchen, die den Urinfluss durch Druck auf die Harnröhre unterbrechen, raten Mediziner ab. Zu hoch ist dabei die Gefahr, durch unsachgemäße Benutzung Druckgeschwüre oder andere Gewebeschäden zu verursachen.
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Ebenfalls bei Belastungsinkontinenz und stabilisierend auf die Harnröhre wirken spezielle Vaginaltampons. Vor Gebrauch wird so ein Vaginaltampon in Wasser eingeweicht, gegebenenfalls mithilfe von Vaseline eingeführt und kann bis zu 12 Stunden in der Scheide bleiben. Es gibt verschiedene Vaginaltampons zum einmaligen oder mehrfachen Gebrauch. Vaginaltampons sind als Hilfsmittel anerkannt und zugelassen und können vom behandelnden Arzt verordnet werden.
Von Penisklemmen oder Penisbändchen, die den Urinfluss durch Druck auf die Harnröhre unterbrechen, raten Mediziner ab. Zu hoch ist dabei die Gefahr, durch unsachgemäße Benutzung Druckgeschwüre oder andere Gewebeschäden zu verursachen.





