Diagnostik bei Harninkontinenz: Toiletten-/Trinkprotokoll

Ihr Arzt wird Ihnen bei Verdacht auf Inkontinenz (Blasenschwäche) anraten, ein Toiletten/Trinkprotokoll (Miktionsprotokoll) über einige Tage zu führen. Im Protokoll werden die getrunkenen und ausgeschiedenen Flüssigkeitsmengen sowie die entsprechenden Uhrzeiten genau erfasst. Die Deutsche Kontinenz-Gesellschaft stellt ein solches Miktionsprotokoll zur Verfügung.

Falls Ihr Hausarzt es für nötig hält, weitere Untersuchungen durchzuführen, wird er Sie an entsprechende Fachärzte (zum Beispiel Urologe, Gynäkologe) überweisen.
Tipp
Die eingehende und sorgfältige Untersuchung ist die entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie von Inkontinenz.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.01.2014
  • Autor/in: Dr. med. Susanne Segebrecht, Ärztin, Apothekerin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Markus Zens, Wissenschaftsjournalist, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/084-001.htm
  • http://www.rki.de/cln_160/nn_199850/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/harninkontinenz,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/harninkontinenz.pdf