Symptome bei Hämorrhoiden

Der Begriff Hämorrhoiden bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Gefäßnetzes im Mastdarm. Da die Gefäße sehr dünnwandig sind, kann es schon durch leichte Verletzungen zu arteriellen Blutungen kommen.

Frau im Slip © Thinkstock
Neben dem Schließmuskel dient dieses Gefäßnetz zur „Abdichtung“ des Analkanals. Sind allerdings Hämorrhoiden vorhanden, funktioniert dieser Schließmechanismus nicht mehr vollständig und es kommt zu Symptomen wie Sekretaustritt und Reizung der Analregion. Häufig bilden sich dadurch Ekzeme.

Die typischen Symptome bei Hämorrhoiden sind:

  • Blutungen (helles Blut im Stuhl)
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Brennen, Jucken und Nässen am After
  • Stuhlschmieren
  • Fremdkörpergefühl
  • Gefühl, den Darm nicht vollständig entleert zu haben
Wichtig:
Wenn außerhalb des Darms Knoten entstehen, handelt es sich meistens um Blutergüsse oder Thrombosen von venösen Blutgefäßen. Die Symptome ähneln denen der Hämorrhoiden. Das Krankheitsbild liegt jedoch nur vor, wenn die Mastdarmschwellkörper krankhaft verändert sind. Diese Knoten werden auch als Perianalthrombose bezeichnet.

Leiden Sie an Hämorrhoiden? Machen Sie den Test.

Je früher Sie über ein bestehendes Hämorrhoidalleiden Bescheid wissen, desto besser. Denn in den Anfangsstadien können Sie Hämorrhoiden nach Rücksprache mit Ihrem Arzt noch selbst behandeln. Machen Sie den Test und finden Sie heraus, ob sich bei Ihnen Anzeichen für ein Hämorrhoidalleiden zeigen.



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Autoren und Quellen Aktualisiert: 14.12.2012
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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