Diagnostik der gutartigen Prostatavergrößerung: Ultraschalluntersuchung

Mit der Ultraschalluntersuchung (Sonografie) über die Bauchdecke können unter anderem die folgenden Fragen beantwortet werden:

1. Wie viel Urin verbleibt nach dem Wasserlassen in der Harnblase?

Die gemessene Menge des Restharns ist für die Therapieentscheidung wichtig. Je größer die Menge ist, um so eher ist eine Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (Prostataadenom) notwendig.

2. Sind die Nieren intakt?

Bei der Prostatavergrößerung besteht die Gefahr, dass es zu einem Urinstau in den Nieren kommt, weil der Urin nicht abfließen kann. Durch den Stau können die Nieren geschädigt werden.

3. Sind Harnblasensteine oder ein Harnblasentumor zu sehen?

4. Wie groß ist die Prostata?

Mit der Ultraschalluntersuchung über den Enddarm (Transrektaler Ultraschall = TRUS) kann die Größe der Prostata noch genauer bestimmt werden. Außerdem kann mit dieser Methode exakter zwischen gutartiger und bösartiger Prostataveränderung unterschieden werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.07.2014
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient, 3. Aufl., Urban & Fischer-Verlag 2000
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