Gutartige Hauttumoren

Nicht jede Geschwulst oder Veränderung der Haut ist gleich ein Hinweis auf Krebs. Sogenannte benigne, also gutartige Hauttumoren (nicht fachsprachlich: Tumore) unterscheiden sich vor allem in zwei Eigenschaften von den malignen, bösartigen Tumoren.

Krebsvorsorge beim Hautarzt © Thinkstock
Gutartige Tumoren sind vom umgebenen Gewebe deutlich abgegrenzt und wachsen nicht in benachbarte Organe hinein – schädigen diese also nicht. Benigne Tumoren breiten sich in der Regel nicht über das Blut- oder Lymphsystem aus und bilden keine Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Teilen des Körpers. Obwohl also meist keine Gefährdung der Gesundheit besteht, können auch gutartige Hauttumoren, unter kosmetischen Gesichtspunkten, zu einer Belastung für die Betroffenen werden.

Der Begriff „Tumor“ bedeutet im engeren Sinne übrigens lediglich „Gewebsneubildung“ und gibt noch keinen Aufschluss über die Gut- oder Bösartigkeit des Gewebes.

Die häufigsten unter den gutartigen Hauttumoren sind:
  • Atherome, umgangssprachlich werden diese gutartigen Hauttumoren auch Grützbeutel genannt.
  • Lipome sind gutartige Wucherungen der Fettgewebszellen im Unterhautfettgewebe. Diese gutartigen Hauttumoren sind unauffällig gefärbt.
  • Hämangiome, allgemein auch als Blutschwamm bezeichnet, ist rot und erhaben. Die Oberfläche dieser gutartigen Hauttumoren ist ähnlich einer Maulbeere.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.05.2012
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christian Grundmann, Dipl.-Biol., Medizinredakteur; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Online-Information des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand 2010)
  • Ingrid Moll: Dermatologie, Thieme Verlag, siebte Auflage 2010
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