Ratgeber und Selbsthilfe bei Gürtelrose: Ausruhen und Infektionsgefahr beachten

Um den Heilungsprozess zu unterstützen, sollten sich Patienten mit Gürtelrose schonen. Gesunde Ernährung, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft stärken das Immunsystem. Erfahrungsgemäß verschlimmert Kälte die Schmerzen noch zusätzlich, während Wärme sie lindert.

Innerhalb der ersten Woche sollten die Patienten den Kontakt zu kleinen Kindern, kranken Menschen und vor allem zu Schwangeren vermeiden, um diese nicht mit dem Varizella-Zoster-Virus anzustecken. Zwar bedeutet eine Gürtelrose für Schwangere in der Regel keine Gefahr, eine Neuinfektion und die daraus folgende Windpockenerkrankung kann allerdings Entwicklungsstörungen beim Fötus bewirken. In den letzten Tagen vor der Geburt besteht ebenfalls Gefahr für das Kind, wenn die Mutter Windpocken bekommt.

Wichtig ist, dass die Medikamente – vor allem auch die Schmerzmittel – regelmäßig und in ausreichender Dosierung eingenommen werden. Denn ohne ausreichende medikamentöse Behandlung sind Komplikationen und anhaltende Schmerzen sehr viel wahrscheinlicher.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.12.2016
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Beatrix Deiss, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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