Diagnostik bei Grippe
Während einer Grippewelle oder Epidemie kann die Diagnose Grippe meist schon anhand der Leitsymptome wie Fieber und Husten gestellt werden. Treten Erkrankungen jedoch außerhalb von Influenzawellen auf, so ist dies nicht möglich, da auch andere Erreger, die ähnliche Symptome verursachen, in Frage kommen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Erreger mit Hilfe einer Labordiagnostik genauer zu bestimmen. Auch wenn Menschen aus Risikogruppen betroffen sind oder wenn sich ein sehr schwerer Erkankungsverlauf andeutet, kann es für die Therapie hilfreich sein, den Erreger zu kennen.
Laboruntersuchung oder Schnelltest
Um die Viren bei Verdacht auf Grippe zu identifizieren, stehen zwei verschiedene Verfahren zur Verfügung: Die Untersuchung von Proben im Labor und Schnelltests. Während Laboruntersuchungen genauere Ergebnisse liefern als Schnelltests, haben sie den entscheidenden Nachteil, dass von der Probeentnahme bis zum Befund ein bis zwei Tage vergehen. Soll die Erkrankung jedoch mit Virenhemmern behandelt werden, so muss die Therapie innerhalb von 48 Stunden nach Einsetzen der ersten Symptome beginnen, da die Medikamente sonst gegen die Viren kaum mehr ankommen.
Schnelltests dagegen liefern bereits nach 10 bis 15 Minuten ein Ergebnis. An der Zuverlässigkeit dieser Tests bestehen allerdings noch Zweifel: Besonders bei pandemischen Influenzaviren, wie dem sogenannten Schweingrippevirus (H1N1) im Jahr 2009, ist die Sensitivität der Schnelltests mäßig. Bei saisonalen Influenzaviren sind die Ergebnisse dagegen recht zuverlässig.
Die Testergebnisse werden jedoch – ob bei Laboruntersuchung oder bei Schnelltests – von anderen Faktoren, wie der Qualität des Probenmaterials, beeinflusst. Beispielsweise nimmt bereits nach drei Erkrankungstagen die Zahl der Viren schnell ab. Das Testergebnis kann danach falsch negativ sein. Zudem sind Abstriche aus der Nase besser als Probenmaterial geeignet als solche aus dem Rachenraum.
Schnelltests dagegen liefern bereits nach 10 bis 15 Minuten ein Ergebnis. An der Zuverlässigkeit dieser Tests bestehen allerdings noch Zweifel: Besonders bei pandemischen Influenzaviren, wie dem sogenannten Schweingrippevirus (H1N1) im Jahr 2009, ist die Sensitivität der Schnelltests mäßig. Bei saisonalen Influenzaviren sind die Ergebnisse dagegen recht zuverlässig.
Die Testergebnisse werden jedoch – ob bei Laboruntersuchung oder bei Schnelltests – von anderen Faktoren, wie der Qualität des Probenmaterials, beeinflusst. Beispielsweise nimmt bereits nach drei Erkrankungstagen die Zahl der Viren schnell ab. Das Testergebnis kann danach falsch negativ sein. Zudem sind Abstriche aus der Nase besser als Probenmaterial geeignet als solche aus dem Rachenraum.





