Ursachen und Risikofaktoren für das Glaukom

Wer hat ein erhöhtes Risiko, an einem Glaukom zu erkranken? Zunächst einmal spielt das Alter eine große Rolle. So steigt das Risiko, am Grünen Star zu erkranken, mit zunehmendem Lebensalter an. Es tritt einschließlich seiner Vorstufen bei gut 2,4 Prozent aller Personen ab dem 40. Lebensjahr auf. Jenseits des 75. Lebensjahres liegt die Häufigkeit bereits zwischen sieben und acht Prozent.

Neben zunehmendem Alter sind die familiäre genetische Belastung, Kurzsichtigkeit ab minus fünf Dioptrien und starke Weitsichtigkeit (hier besonders das Winkelblockglaukom) sowie niedriger Blutdruck weitere Risikofaktoren. Auch bestimmte Medikamente haben Einfluss auf den Augeninnendruck. Patienten, die wegen ihrer rheumatoiden Arthritis oder ihrer Allergie über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen müssen – das gilt übrigens nicht nur für Spritzen und Tabletten, sondern auch für Nasentropfen und Zäpfchen –, haben statistisch öfter als normal ein Glaukom.

Augeninnendruck ist Risikofaktor Nummer eins

Der wichtigste Risikofaktor für einen Glaukomschaden ist aber nach wie vor der erhöhte Augeninnendruck. Man spricht bei dieser Glaukom-Vorstufe von okulärer Hypertension, wenn der Augeninnendruck oberhalb der statistischen Norm, also über 21 mmHg liegt und weder eine Pupillenschädigung noch eine Gesichtsfeldeinschränkung vorliegt. Aus einer okulären Hypertension kann sich ein Glaukom entwickeln, besonders wenn es zu häufigen und starken Druckschwankungen kommt. Natürlich erhöht das Zusammentreffen mehrerer Faktoren das Risiko einer Glaukomschädigung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.03.2014
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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