Glaukom: Ratgeber und Selbsthilfe

Bei der Behandlung eines Glaukoms sollten Betroffene einige Dinge im Alltag beachten. Vor allem ist es wichtig, dass sie die Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars richtig und regelmäßig anwenden. Darüber hinaus kann Bewegung und die richtige Ernährung die Therapie unterstützen.

Ein Glaukom kann unbehandelt zur Erblindung führen. Deshalb ist eine konsequente Therapie sehr wichtig. Augentropfen können jedoch nur richtig wirken, wenn sie auch richtig eingeträufelt werden. Beispielsweise ist es wichtig, dass Augentropfen nur ins Auge und nicht über die Nasenschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen.
Am besten ist es jedoch, einem grünen Star möglichst vorzubeugen. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Bewegung den Augeninnendruck senken und somit das Risiko für ein Glaukom verringern kann. Ein Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und Glaukomerkrankungen konnte noch nicht nachgewiesen werden. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Vitamine und Mineralstoff die Gesundheit des Auges positiv beeinflussen. Auch die Blätter des Ginkgo-Baumes und Magnesium scheinen einen positiven Effekt bei einem Normaldruckglaukom zu haben. Koffein dagegen kann den Augeninnendruck kurzfristig erhöhen und ist für Glaukom-Patienten nicht geeignet.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.11.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinien des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.: Primäres chronisches Offenwinkelglaukom, Normaldruckglaukom und okuläre Hypertension (http://www.augeninfo.de/leit/leit15a.pdf)
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