Das sekundäre Glaukom durch Narben, Blutgefäße und Kortison
Das sekundäre Glaukom (Grüner Star) ist die Folge einer anderen Augenerkrankung und -verletzungen oder bestimmter Medikamente. Es tritt zum Beispiel bei Verletzungen, bei Entzündungen des Auges, durch Gefäßverschlüsse am Auge oder nach Operationen sowie bei bestimmten Formen des Grauen Stars (Katarakt) auf.
Beim sogenannten „phakolytischen Glaukom“ kommt es vor, dass Entzündungsproteine und Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems das Trabekelmaschenwerk verstopfen. Auch Blutbestandteile können den Kammerwinkel verstopfen.
Beim sogenannten „phakolytischen Glaukom“ kommt es vor, dass Entzündungsproteine und Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems das Trabekelmaschenwerk verstopfen. Auch Blutbestandteile können den Kammerwinkel verstopfen.
Verletzungen behindern den Abfluss des Kammerwassers
Verletzungen können dagegen zu Vernarbungen im Bereich des Kammerwinkels führen, die ebenfalls den Abfluss behindern. Nach Gefäßverschlüssen im Auge kann es dort zu chronischem Sauerstoffmangel kommen. Aus dieser „Notsituation“ heraus wird die Neubildung von Gefäßen im Auge angeregt. Wenn diese Gefäße in den Kammerwinkel einwachsen, verschließen sie diesen und behindern den Abfluss des Kammerwassers (Neovaskularisationsglaukom).
Weiterhin kommt es vor, dass die Regenbogenhaut übermäßig viel Pigment (Pigmentglaukom) bildet. Dieses kann sich sowohl auf der Augenlinse als auch im Kammerwinkel in den Trabekelwerkszellen festsetzen.
Auch die Einnahme von Kortison (beispielsweise in Form von kortisonhaltigen Augentropfen) kann ein Glaukom verursachen, sie führt bei anfälligen Personen nach einigen Wochen zur Ansammlung von Ablagerungen im Trabekelwerk.
Weiterhin kommt es vor, dass die Regenbogenhaut übermäßig viel Pigment (Pigmentglaukom) bildet. Dieses kann sich sowohl auf der Augenlinse als auch im Kammerwinkel in den Trabekelwerkszellen festsetzen.
Auch die Einnahme von Kortison (beispielsweise in Form von kortisonhaltigen Augentropfen) kann ein Glaukom verursachen, sie führt bei anfälligen Personen nach einigen Wochen zur Ansammlung von Ablagerungen im Trabekelwerk.





