Glaukom-Diagnostik: Heidelberg-Retina-Tomografie (HRT)

Mit einem unschädlichen Laser wird bei der Heidelberg-Retina-Tomografie der Bereich des Sehnervs abgetastet. Die HRT dient zur Beurteilung eines durch das Glaukom entstandenen Schadens sowie der Verlaufskontrolle des grünen Stars.

Aus dem reflektierten Licht des Lasers wird eine dreidimensionale Darstellung errechnet und vom Computer ausgewertet, der daraus ein farbkodiertes topografisches Bild erstellt.

Dabei kann mit einer Exaktheit von 40 Tausendstel Millimetern die Tiefe und Ausbuchtung des Sehnervs festgestellt werden. Mit dieser Methode wird das Ausmaß eines Glaukomschadens besser erkennbar als bei der bisher üblichen Betrachtung des Augenhintergrundes. Die Dokumentation der Bilder ermöglicht eine genaue Verlaufskontrolle des Glaukoms. Ein Weittropfen des Auges ist in den meisten Fällen nicht notwendig.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.10.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinien des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.: Primäres chronisches Offenwinkelglaukom, Normaldruckglaukom und okuläre Hypertension (http://www.augeninfo.de/leit/leit15a.pdf)
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