Glaukom-Diagnostik: Gesichtsfelduntersuchung mit dem Humphrey-Perimeter

Besteht der Verdacht auf ein Glaukom (Grüner Star), dann untersucht der Augenarzt das Gesichtsfeld mit einer Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) – dem Humphrey-Perimeter.

Das Gesichtsfeld ist der Bereich der Umgebung, den man ohne das Auge zu bewegen, sehen kann. Mit der Perimetrie kann festgestellt werden, wie stark das Sehvermögen bereits beeinträchtigt ist.

Der Patient sitzt vor einem halbrunden Testschirm, dem Perimeter, auf dem an verschiedenen Orten aufblickende Lichtpunkte unterschiedlicher Intensität erscheinen. Während er auf ein Fixierlicht in der Mitte des Schirms blickt, muss der Patient immer dann, wenn er ein Licht in der Umgebung bemerkt, einen Signalknopf drücken. Das Messergebnis wird anschließend mit einem standardisierten Normalbefund verglichen. Nicht bemerkte Lichtpunkte können entsprechend auf Gesichtsfeldausfälle hinweisen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.10.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinien des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V.: Primäres chronisches Offenwinkelglaukom, Normaldruckglaukom und okuläre Hypertension (http://www.augeninfo.de/leit/leit15a.pdf)
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