Ernährung bei Gicht: An Purinen sparen

Die Ernährung gehört zur Therapie bei Gicht. Denn mit der Nahrung werden Purine aufgenommen. Das sind Eiweißbausteine, die zu Harnsäure abgebaut werden und so den Harnsäurespiegel im Körper steigen lassen. Purine sind vor allem in Innereien, wie Niere oder Lunge und in tierischer Haut enthalten. Auch einige Pflanzen, wie Linsen, Erbsen und Bohnen enthalten viele Purine.

In der Tabelle Harnsäure- und Energiegehalt von Lebensmitteln.pdf können Sie den Puringehalt verschiedener Lebensmittel ablesen.
Für Gichtpatienten ist es also wichtig, möglichst wenige Purine zu sich zu nehmen. Unsere Tagespläne zeigen Ihnen, wie sie sich einen Tag lang purinarm beziehungsweise streng purinarm ernähren können.
  • Autor/in: Dr. Anne Dietel, Ärztin, Medizinjournalistin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Susanne Kupczyk, Diätassistentin/medizinische Ernährungsberaterin/Diabetesassistentin DDG, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: Alexander, K. (Hrsg.) u.a.: Thiemes Innere Medizin. Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2001
  • Suter, P.: Checkliste Ernährung. Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2005
  • Zhang, W. et al.: EULAR evidence based recommendations for gout. Part II: Management. Ann Rheum Dis 2006
  • DEBInet: http://www.ernaehrung.de/tipps/gicht/
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