Therapie bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Die Therapie der verschiedenen Formen der Gastritis (Magenschleimhautentzündung) richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Die akute Gastritis heilt oft von selbst aus, sodass keine Behandlung notwendig ist.

Andernfalls helfen bei einer akuten Gastritis Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Bei starken Blutungen müssen diese vom Arzt bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie) oder durch einen chirurgischen Eingriff gestillt werden.

Behandlung bei chronischer Gastritis

Die Autoimmunkrankheit Typ-A-Gastritis kann nicht geheilt werden. Stattdessen werden Maßnahmen zur Prävention einer perniziösen Anämie und zur Früherkennung von Magenkrebs durchgeführt.

Die Therapie der chronischen Gastritis vom Typ B konzentriert sich auf das Abtöten (Eradikation) des Keims Helicobacter pylori. Dies erfolgt meist durch die kombinierte Gabe eines Protonenpumpenhemmers mit zwei Antibiotika.

Eine Typ-C-Gastritis wird durch den Verzicht auf die schädlichen Substanzen behandelt, die die Krankheit verursachen. Ist dies nicht möglich, weil beispielsweise die Einnahme der entsprechenden Medikamente notwendig ist, können in vielen Fällen zusätzliche Medikamente gegeben werden.

In jedem Fall helfen bei Gastritis zusätzlich diätische Maßnahmen – also der Verzicht auf Nikotin, Alkohol, Kaffee und fettreiche Nahrungsmittel.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.03.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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