Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Ratgeber und Selbsthilfe

Dass ein entzündeter Magen nicht zusätzlich belastet werden sollte, liegt nahe. Deshalb ist es wichtig, bei einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) einige Ernährungstipps zu beachten.

Anfangs sollten Sie bei Gastritis auf Schonkost umsteigen oder sogar ein bis zwei Tage gar keine feste Nahrung zu sich nehmen. Später sollte eine leichte Vollkost folgen, bei der schwer verdauliche, stark gewürzte oder oft schlecht verträgliche Nahrungsmittel gemieden werden. Auch auf Genussmittel sollten Sie verzichten. Verschiedene Tees können die Heilung unterstützen. Menschen mit Gastritis benötigen außerdem oft Hilfe und Informationen. Bei auf Gastritis spezialisierten Ansprechpartnern können Sie sich umfassend über die Krankheit und ihre Folgen beraten lassen.

Pflanzliche Mittel

Auch Lein wird bei einer Magenschleimhautentzündung eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein einjähriges, rund eineinhalb Meter hohes, kahles Kraut. Medizinisch verwendet werden die Samen und das aus den Samen gewonnene Leinöl. Leinsamen besitzen gesundheitsfördernde Schleimstoffe, fettes Öl (Triglyzeride), Proteine und Blausäureglykoside sowie Ballaststoffe und Vitamine (B1, B2, B6, E, Nicotin-, Fol- und Panthotensäure).
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.03.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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