Komplikationen der akuten Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Eine Komplikation der akuten Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist die Magenblutung. Kleinere Schleimhautblutungen kommen häufig innerhalb von 24 Stunden von selbst zum Stillstand. In manchen Fällen wird aber auch die notfallmäßige Gastroskopie zur Blutstillung nötig.

Die Blutung zeigt sich durch "kaffeesatzartiges" Erbrechen oder schwarzen Stuhl, den sogenannten Teerstuhl. Zur Vermeidung dieser schwerwiegenden Komplikation werden gefährdeten Patienten auf Intensivstationen prophylaktisch Medikamente (H2-Blocker und Protonenpumpenhemmer) verabreicht, die die Entstehung der stressbedingten Gastritis und eventuell folgenden Blutung verhindern.

Neben der Magenblutung kann es bei der akuten Gastritis auch zu einem Magenulkus (Magengeschwür) kommen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.03.2017
  • Autor/in: Dr. med. Gerlind Souza-Offtermatt, Ärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: G. Schettler, H. Greten: Innere Medizin, Thieme Verlag 1998
  • Gross, P. Schölmerich, W. Gerok: Die Innere Medizin, Schattauer Verlag 1996
  • AWMF- Leitlinien: Gastritis und Ulkus
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung