Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

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Das Wort "Gastritis" als Bezeichnung der Magenschleimhautentzündung leitet sich von dem griechischen Wort Gaster (= Magen) und der Endung "itis" (Entzündung) ab. Früher wurde eine Gastritis gemeinhin auch als "Magenkatarrh" bezeichnet.

Nahezu die Hälfte der Bundesbürger leidet unter zeitweisen Oberbauch- und Magenbeschwerden. Art und Ursache der Beschwerden müssen jedoch vor allem bei längerem Bestehen sorgfältig abgeklärt werden, damit eine geeignete Therapie eingeleitet werden kann.

Man unterscheidet bei der Gastritis akute und chronische Formen. Neben unterschiedlichem Beschwerdebild haben akute und chronische Gastritis auch verschiedene Ursachen. Nachdem der Keim Helicobacter pylori als Ursache der häufigsten chronischen Gastritis, nämlich des Typ B erkannt wurde, untersuchte man in verschiedenen Studien die Verbreitung des Keimes und seine Rolle bei verschiedenen Erkrankungen. Laut offiziellen Angaben des Umwelt-Medizinischen-Informations-Dienstes sind durchschnittlich 35 Prozent der deutschen Bevölkerung mit Helicobacter pylori infiziert. Jedoch führt die Infektion mit Helicobacter pylori nicht in jedem Fall zu Beschwerden und ist gut behandelbar.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 14.02.2011
  • Autor/in: Dr. med. Gerlind Souza-Offtermatt, Ärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: G. Schettler, H. Greten: Innere Medizin, Thieme Verlag 1998
  • Gross, P. Schölmerich, W. Gerok: Die Innere Medizin, Schattauer Verlag 1996
  • AWMF- Leitlinien: Gastritis und Ulkus
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