Therapie bei Fußpilz

Hautpilze wie Fußpilz lassen sich in der Regel gut behandeln. Bei der Therapie können nicht nur Medikamente helfen, sondern auch gesunde Ernährung und bestimmte Verhaltensregeln. Wichtig ist es, eine Pilzerkrankung zügig und lange genug zu behandeln.

Auch wenn die Symptome nachlassen, sollte die Therapie nicht sofort beendet werden, sonst machen sich die Erreger schnell wieder auf der Haut breit. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die juckenden, nässenden und geröteten Hautstellen durch Pilze verursacht werden, wenn Sie starke Beschwerden haben oder keine Besserung eintritt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Antimykotika bekämpfen die Pilze

Lösung, Salbe, Creme, Spray oder Puder – es gibt eine breite Palette von medizinischen Präparaten zur lokalen, äußerlichen Anwendung bei Fußpilz. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Arzneiform hängt zum Beispiel davon ab, wo und wie stark die Pilzerreger die Haut befallen haben.

Die Wirkstoffe gehören in der Regel zu den sogenannten Antimykotika, die entweder eine pilzabtötende  (fungizide) oder eine vermehrungshemmende (fungistatische) Wirkung haben. Bei Fußpilz haben sich sogenannte Breitbandantimykotika bewährt: Das sind Wirkstoffe, die sowohl Dermatophyten- als auch Hefepilz-Infektionen bekämpfen können. Zu diesen Wirkstoffen gehören Clotrimazol, Bifonazol, Miconazol oder Terbinafin. In schweren Fällen – etwa beim Übergreifen der Pilzinfektion auf innere Organe – verordnet der Arzt gelegentlich auch Antimykotika zur oralen Einnahme.  

Nach Abklingen der Beschwerden muss die Behandlung der befallenen Hautstellen noch einige Tage bis Wochen fortgesetzt werden. Erst dann kann man sicher sein, dass alle Pilzsporen abgetötet wurden. Je nach Wirkstoff unterscheiden sich die Empfehlungen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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