Fußpilz (Tinea pedis)

Fußpilz ist eine der häufigsten Hautkrankheiten überhaupt: 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden darunter. Dabei wird die Haut an den Füßen von Fadenpilzen (Dermatophyten), Schimmelpilzen (Aspergilli) oder Hefen (Candida) befallen. Auch Handflächen und Fußsohlen sowie weitere Körperstellen können von Hautpilz (Dermatomykose) betroffen sein. Zum Beispiel tritt er häufig am Kopf oder an den Nägeln auf.

Fußpilz Füße Badewanne © Thinkstock

Feuchtwarmes Klima fördert Vermehrung

Pilze vermehren sich am stärksten in feuchtwarmer Umgebung. Oft ist ein Besuch im Schwimmbad, Saunieren oder die Benutzung von Sanitärräumen Ursache der Pilzinfektion. Denn überall dort, wo Wärme und Feuchtigkeit den Pilzen optimale Überlebensbedingungen bieten, ist die Ansteckungsgefahr am größten. Besonders anfällig für Pilzinfektionen sind Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, beispielsweise durch Krankheiten wie Diabetes mellitus, bestimmte Medikamente oder Durchblutungsstörungen.

Infektionen häufig durch festes Schuhwerk

Unter traditionell barfuß laufenden Urvölkern ist die Zivilisationskrankheit so gut wie unbekannt. Bei uns sind bestimmte Berufsgruppen besonders anfällig für Pilzinfektionen der Hände und Füße, etwa durch das ständige Tragen von wasserdichten Schutzhandschuhen oder festem Schuhwerk. Häufig tritt Fußpilz zunächst in den Zehenzwischenräumen auf. Typische Symptome sind schuppig-trockene, gerötete Hautstellen zwischen den Zehen. Mit der Zeit beginnt die Haut zu jucken und es können schmerzhafte Risse sowie nässende Stellen entstehen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.02.2014
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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