Symptome von FSME und Borreliose
Eine Borrelioseerkrankung verläuft in Stadien. In etwa 80 bis 90 Prozent der Fälle bildet sich im Frühstadium einer Borreliose die sogenannte Wanderröte. Rund um die Stelle des Zeckenbisses bildet sich eine ringförmige, scharf umgrenzte Rötung. Bereits wenn dieses sogenannte Erythema chronicum migrans, auch Erythema migrans, als erstes Symptom einer Borreliose zu sehen ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Je früher eine Borreliose erkannt wird, desto besser kann sie mit Antibiotika behandelt werden.
Im weiteren Verlauf, im Stadium II, kann es Monate nach dem Zeckenstich zu grippeähnlichen Allgemeinsymptomen, Lähmungen der Hirnnerven, Hauterscheinungen und auch Herzentzündungen kommen.
Im Spätstadium treten charakteristische Entzündungen der Haut und auch Gelenkbeschwerden auf. Zu einer Entzündung des Gehirns und Rückenmarks (Enzephalomyelitis) kommt es nur in sehr seltenen Fällen.
Im weiteren Verlauf, im Stadium II, kann es Monate nach dem Zeckenstich zu grippeähnlichen Allgemeinsymptomen, Lähmungen der Hirnnerven, Hauterscheinungen und auch Herzentzündungen kommen.
Im Spätstadium treten charakteristische Entzündungen der Haut und auch Gelenkbeschwerden auf. Zu einer Entzündung des Gehirns und Rückenmarks (Enzephalomyelitis) kommt es nur in sehr seltenen Fällen.
Symptome der Frühsommer-Meningoenzephalitis
Eine weitere Krankheit, die Zecken übertragen können, ist die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Etwa zehn bis 30 Prozent der Infizierten zeigen entsprechende Symptome. Der Verlauf ist meistens milde. Betroffene klagen ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich über grippeartige Symptome, die in der Regel nach einigen Tagen überstanden sind. Bei etwa 70 Prozent dieser Patienten mit Symptomen kommt es nach etwa acht bis zehn Tagen zu einem zweiten Fieberanstieg. Außerdem können Erbrechen und Kopfschmerzen hinzukommen. Diese sind Zeichen einer Meningoenzephaltitis, einer Hirn- und Gehirnhautentzündung. Neben Bewusstseinsstörungen treten dann oft auch Lähmungen auf. Aber auch diese schweren Verläufe heilen meistens folgenlos aus.





