Therapie bei Fieber mit pflanzlichen Mitteln: Tees

Verschiedene pflanzliche Mittel in Form von Tees können bei Fieber helfen:

Schweißtreibende Tees

Schwitzen hilft dem Körper bei der Abwehr von Krankheitserregern, besonders bei fiebrigen Erkältungen, die durch hitzeempfindliche Viren ausgelöst werden. Lindenblütentee und Holunderblütentee fördert das Schwitzen. Bei Fieber über 39 Grad Celsius oder bei Kindern, die jünger als ein Jahr sind, sollte man den Tee nur verdünnt anwenden. Sonst trocknet der Körper zu sehr aus und der Kreislauf wird zu stark belastet. Viele Hersteller empfehlen, nicht mehr als drei bis fünf Tassen pro Tag zu trinken. Beachten Sie hierzu die Angaben auf der Verpackung oder in der Packungsbeilage.

Fiebersenkende Tees

Weidenrindentee und Mädesüßtee wirken direkt fiebersenkend. Beide Pflanzen enthalten nicht unerhebliche Mengen an Salicylsäureverbindungen. Daher ist bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten und bei Kindern Vorsicht geboten.

Teemischungen

Auch Mischungen aus Weidenrinde oder Mädesüß mit schweißtreibenden Kräutern wie Lindenblüten oder Holunderblüten haben sich bei Fieber, vor allem bei fiebrigen Erkältungen, bewährt.

Kräutertees gibt es als Teebeutel oder lose in der Apotheke. Sie können die Tees jedoch auch selbst herstellen. Meist werden die getrockneten Blüten der Pflanzen verwendet.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie
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