Verlauf des Fibromyalgiesyndroms

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) beginnt schleichend. Am Anfang beschränken sich die Schmerzen auf einen bestimmten Bereich des Körpers – beispielsweise den Rücken. Im weiteren Verlauf der Erkrankung weiten sie sich auf den gesamten Bewegungsapparat aus.

Das FMS ist eine chronische Erkrankung. Sie besteht nach ihrem Auftreten ein Leben lang fort. Die meisten Betroffenen lernen im Verlauf der Krankheit jedoch, wie sie ihre Schmerzen selbst lindern und mit den Beschwerden umgehen können.

Keine bleibenden Schäden beim Fibromyalgiesyndrom

Das Fibromyalgiesyndrom verursacht keine Veränderungen am Körper. Weder Muskeln noch Gelenke nehmen im Verlauf der Erkrankung Schaden. Das bedeutet auch, dass die Lebenserwartung der Betroffenen nicht eingeschränkt ist.

Unterschiedliche Schweregrade

Das Fibromyalgiesyndrom kann – wie viele andere Krankheiten auch – in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden. Meist wird zwischen einem eher leichten und einem schweren Verlauf unterschieden. Bei ersterem ist der Alltag nicht oder kaum eingeschränkt, Begleitsymptome sind selten oder nicht vorhanden. Die schwere Form der Erkrankung ist durch eine Vielzahl an begleitenden Beschwerden gekennzeichnet. Die Lebensqualität der Betroffenen ist deutlich eingeschränkt. Diese Einteilung ist jedoch nicht allgemeingültig und genaue Grenzen existieren nicht.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 11.07.2012
  • Autor/in: Christina Wiener, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinie der Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS): Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms (2012)
  • Universitätsklinikum Heidelberg: Patienteninformation über Fibromyalgie: http://www.fibro-heidelberg.de/
  • Fibromyalgie – jeden Tag neu beginnen: Ratgeber der Deutschen Rheumaliga (2008)
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