Fettstoffwechselstörungen: Lexikon

  • Eine nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864–1915) benannte Form der Demenz, die mit einem unaufhaltsam fortschreitenden Verlust aller geistigen Funktionen einhergeht. Typisch sind eine Degeneration von Hirngewebe und ein Verlust von Nervenzellen. Ursache sind Amyloid-Eiweißablagerungen im Gehirn.
  • Hauptbestandteil dieser Plaques (flächiger Belag) außerhalb der Nervenzellen im Gehirn ist ein weitgehend unlösliches Eiweiß, das sogenannte Beta-Amyloid. Dieses Eiweiß entsteht durch eine Spaltung von Vorgängereiweißen. Grund für diese Prozesse bei der Alzheimererkrankung ist möglicherweise eine gestörte Balance des Eiweißhaushalts im Gehirn.
  • Krankengeschichte eines Patienten
  • Umgangssprachlich „Arterienverkalkung“; Schädigung der Arterien durch Ablagerungen von Blutfetten, Blutpfropfen, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden.
  • weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile; Ballaststoffe sind vor allem in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten.
  • Gruppe innerhalb der Blutfette. Cholesterine werden mit der Nahrung aufgenommen und im Körper gebildet. Diese Fette werden für den Transport im Körper an Eiweiße gebunden. Diese Verbindungen bezeichnet man dann als Lipoproteine. LDL-Cholesterin ist das sogenannte „schlechte Cholesterin“, weil es sich bei erhöhtem Cholesteringehalt im Blut an den Innenschichten der Gefäße ablagert. HDL-Cholesterin schützt die Gefäße vor Fettablagerungen und wird daher das „gute Cholesterin“ genannt.
  • Lipoproteine zum Transport aufgenommener Nahrungsfette im Blut
  • (Lat: „ohne Geist“); schwerwiegende Veränderung der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen mit Einschränkungen in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Oft sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Ein Beispiel ist die Alzheimer-Demenz.
  • Chronische Stoffwechselerkrankung, bei der das Blut einen erhöhten Blutzuckerspiegel aufweist. Diabetes mellitus zeichnet sich durch absoluten Insulinmangel (Diabetes Typ 1) oder relativen Insulinmangel (Diabetes Typ 2) aus.
  • Abschnitt des Verdauungstrakts, bestehend aus Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum); Ort, an dem die meisten Nährstoffe in den Körper aufgenommen werden.
  • Kombination von Dopplersonografie und B-Bild-Sonografie in einem Gerät.
  • Für den Stoffwechsel essenzielles Protein (Eiweiß), das biochemische Reaktionen im Körper beschleunigt.
  • Diese Medikamente vermindern vor allem die Triglyceride. In geringerem Ausmaß senken sie auch das LDL- und erhöhen das HDL-Cholesterin. Z.B. Bezafibrat, Fenofibrat.
  • Reaktionsfreudige Atome oder Moleküle mit einem oder mehreren freien Elektron(en). Sie sind wichtig für den Stoffwechsel, können aber in hoher Konzentration auch zu Zellschäden führen.
  • Akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens, bei der wegen einer Durchblutungsstörung Teile des Herzmuskels absterben.
  • Arterien, die auf der Oberfläche des Herzens angeordnet sind und den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.
  • Biochemische Botenstoffe, die innerhalb eines Lebewesens Informationen übermitteln.
  • Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den Blutzuckerspiegel senkt; es ermöglicht den Transport von Zucker aus dem Blut ins Zellinnere, sodass die Zellen Energie bekommen. Sein Gegenspieler ist das Glucagon, dessen Hauptaufgabe es ist, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
  • Transportform von Blutfetten. Führt in hohen Konzentrationen im Blut zur Arteriosklerose.
  • Fette und fettartige Stoffe.
  • Fetteiweiße, z.B. HDL (high density Lipoproteine), LDL (low density Lipoproteine), VLDL (very low density Lipoproteine)
  • hochmolekulare, pflanzliche Mehrfachzucker, die zu den Ballaststoffen gerechnet werden. Ihre Eigenschaft Gele zu bilden, macht sie in der Lebensmittelindustrie als Verdickungsmittel und Stabilisatoren zu wichtigen Bestandteilen von Nahrungsmitteln.
  • Phytosterine, auch Phytosterole genannt, sind sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre Struktur ähnelt der des menschlichen Cholesterins. Besonders reich an Phytosterinen sind etwa Sonnenblumenkerne und Sesam. Phytosterine sollen helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Eine Therapie mit Lebensmitteln, die mit Phytosterinen angereichert sind, ist jedoch umstritten.
  • Ablagerung, flächiger Belag – beispielsweise als Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose oder als Zahnbelag im Mundbereich.
  • Eine Art Blutwäsche, bei der ein Apparat außerhalb des Körpers die überschüssigen Blutfette herausfiltert; anschließend werden die Blutbestandteile dem Körper wieder zugeführt.
  • Schlagartig, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns.
  • Untersuchungsmethode, die mittels Ultraschallwellen von außen das Körperinnere sichtbar macht.
  • Medikamente, die über die Hemmung eines Enzyms die Produktion von Cholesterin im Körper verringern – zum Beispiel Simvastatin, Atorvastatin, Cerivastatin.
  • Neutralfette, Teil der Blutfette oder Lipide
  • Gruppe von Stoffen, die nicht im Körper selbst hergestellt werden können, aber für sehr viele Stoffwechselabläufe essenziell (unabdingbar) sind. Sie müssen deshalb vor allem über die Nahrung zugeführt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.05.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;