Folgeerkrankungen von Fettstoffwechselstörungen

Fettstoffwechselstörungen rufen zunächst keine Symptome hervor, weshalb sie oft erst spät bemerkt werden. Häufig ist dies erst der Fall, wenn sich bereits Folgeerkrankungen entwickelt haben, die schmerzhaft und gefährlich sein können.

Unmittelbare Folge von Fettstoffwechselstörungen ist die Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Auch sie macht sich anfangs nicht durch Symptome bemerkbar. Überschüssiges Fett aus dem Blut lagert sich in den Wänden der Arterien ab und ruft kleine Entzündungsreaktionen hervor. Im weiteren Verlauf werden die Ablagerungen größer, das umliegende Gewebe vernarbt und verhärtet. Plaques entstehen, die die Gefäße verengen und den Blutfluss behindern. Folgen sind schmerzhafte Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Neben der vaskulären Demenz, die durch Durchblutungsstörungen des Gehirns hervorgerufen wird, begünstigen Fettstoffwechselstörungen auch das Auftreten der Alzheimer-Demenz: Der hohe Cholesterinspiegel führt zur Entstehung von Ablagerungen im Gehirn – sogenannten Amyloid-Plaques, die die Alzheimer-Krankheit verursachen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.05.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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