Formen von gestörtem Essverhalten

Essstörung ist nicht gleich Essstörung

Essstörungen können zwar generell an der Art unterschieden werden, in der das Essverhalten des Betroffenen gestört ist, das bedeutet aber nicht, dass der Erkrankte immer entweder nur an der einen oder an der anderen Essstörung leidet. Es gibt auch Mischformen, und die Übergänge sind fließend. Bei einer Magersucht (Anorexie) beispielsweise, kann sich die Nahrungsverweigerung auch mit Essattacken mit anschließendem Erbrechen abwechseln. Auch bei einer Bulimie (Ess-Brech-Sucht) kann der Erkrankte zusätzliche Phasen von Nahrungsverweigerung aufzeigen.

Neben den Essstörungen Magersucht, Bulimie und Binge Eating Disorder, die mit ihren kennzeichnenden Symptomen in den international gebräuchlichen Verzeichnissen der Krankheiten (International Classification of Diseaes, ICD) oder der psychischen Störungen (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, DSM), festgelegt sind, gibt es noch eine Reihe von Zwischenformen beziehungsweise Problemen im Zusammenhang mit dem Essverhalten, wie Orthorexie, Adipositas und Übergewicht sowie das Pica-Syndrom.

Als Essstörungen im engeren Sinne gelten die Essgewohnheiten, die gesundheits- beziehungsweise lebensgefährdend sind. Hierzu zählen:
Weitere Zwischenformen, beziehungsweise Probleme im Zusammenhang mit dem Essverhalten sind unter anderem:
Autoren und Quellen Aktualisiert: 29.03.2012
  • Autor/in: Anja Dolski; Medizinredakteurin; vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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