Therapie mit Medikamenten bei Erektionsstörungen

Erektionsstörungen – auch erektile Dysfunktion, Potenzstörungen oder Impotenz genannt – sind ein verbreitetes Problem, das mit höherem Alter häufiger auftritt. Es gibt mittlerweile verschiedene Arten der Behandlung von Erektionsstörungen – zum Beispiel mit Medikamenten.

Seit vor einigen Jahren die PDE-Hemmer (Phosphodiesterase-Hemmern) wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil entwickelt wurden, bedeutete dies für viele Männer eine deutliche Verbesserung ihres Sexuallebens. Diese Medikamente werden bei Impotenz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, erweitern die Gefäße der Schwellkörper und ermöglichen so eine Erektion.

Da die Medikamente im ganzen Körper auf die Gefäße wirken, kommt es gelegentlich zu Schwindel, Hautrötung oder Kopfschmerzen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten daher für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Netzhauterkrankungen.
Bitte beachten Sie:
Diese Medikamente gegen Impotenz dürfen auf keinen Fall zusätzlich zu einem nitrathaltigen Medikament eingenommen werden.

Pflanzliches Mittel gegen Impotenz

Yohimbin ist als pflanzliches Mittel bekannt. Es wird aus der Rinde eines tropischen Baumes isoliert. Zu seinen Wirkungsmechanismen gibt es verschiedene Angaben – die Hauptwirkung wird in der Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebes gesehen, es wirkt also als Aphrodisiakum. Daher kann auch das Naturheilmittel bei Impotenz helfen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.05.2017
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: I. Füsgen: Sexualstörungen aus I. Füsgen: Der ältere Patient, Urban
  • K. von Sydow: Die Lust auf Liebe bei älteren Menschen, Verlag Ernst Reinhardt 1994
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-112l_S1_Erektilen_Dysfunktion_Diagnostik_Therapie_2015-01-verlaengert_01.pdf)
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