Symptome einer Erektionsstörung

Die Symptome einer Erektionsstörung – auch Potenzstörung oder Impotenz genannt – lassen sich wie folgt erklären: Ein Mann leidet unter einer Erektionsstörung, wenn sich der Penis trotz sexueller Erregung nicht versteift beziehungsweise der Mann die Erektion nicht halten kann.

Von erektiler Dysfunktion sprechen Fachleute, wenn über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten in mindestens 70 Prozent der Versuche eine Erektionsstörung auftritt. Der Geschlechtsverkehr kann dann nicht mehr befriedigend ausgeführt werden.

Gelegentliche Impotenz ist in jedem Lebensalter normal. Bei den über 40-jährigen Männern ist ungefähr jeder Hundertste von Impotenz betroffen, bei den 65- bis 70-jährigen schon 40 Prozent der Männer.

Manchmal ist die Impotenz nur vorübergehend. Je nach Ursache kann es aber auch zum vollständigen Verlust der Erektionsfähigkeit kommen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.05.2017
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-112l_S1_Erektilen_Dysfunktion_Diagnostik_Therapie_2015-01-verlaengert_01.pdf)
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