Viren, Bakterien, Stress – die Durchfall-Ursachen sind vielfältig
Durchfall kann viele verschiedene Ursachen haben, angefangen von verdorbenen Speisen über Infekte mit Bakterien oder Viren bis hin zu Allergien und Stress. Am häufigsten tritt Durchfall bei einem Magen-Darm-Infekt auf. Erreger wie das Norovirus, Salmonellen, Clostridien oder Campylobacter sind gefürchtete Durchfall-Auslöser. Je nachdem, ob der Durchfall akut oder chronisch verläuft, kommen unterschiedliche Ursachen in Betracht.
"Darmgrippe": Auslöser sind meist Viren wie das Norovirus oder Rotavirus. Norovirus-Erkrankungen sind sehr ansteckend und treten in den Wintermonaten gehäuft auf. Auch Rotavirus-Infekte greifen sehr schnell um sich, allerdings verstärkt in der warmen Jahreszeit und bei kleinen Kindern.
Lebensmittelvergiftung: Hier sind Bakterien wie Salmonellen, Staphylokoken, Escherichia coli oder Campylobacter die Auslöser. Sie gelangen über verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser in den Darm. Dort bilden sie Giftstoffe, die schon nach wenige Stunden zu schweren Durchfällen führen. Salmonellen-Infektionen treten häufig im Sommer auf, weil sich die Keime auf schlecht gekühlten Lebensmitteln wie Eis rasant vermehren. Auf Reisen nach Asien, Afrika oder Lateinamerika erkranken viele Touristen an Reisedurchfall, meist durch Bakterien wie E. coli, seltener durch Parasiten oder Viren verursacht.
Medikamente: Viele Antibiotika stören die normale Keimbesiedlung im Darm und lösen so Durchfall aus. Die Darmbeschwerden klingen aber normalerweise nach dem Ende der Antibiotika-Behandlung ab. Außerdem tritt Durchfall oft während einer Chemotherapie auf, weil die Zytostatika die empfindlichen Schleimhautzellen im Darm angreifen.
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Manche Menschen vertragen Nahrungsmittel wie Milch, Getreideprodukte, Hühnereiweiß, Nüsse, Fisch oder Gewürze nicht und bekommen davon Durchfall und Erbrechen.
Stress, Angst, Aufregung: Viele Menschen reagieren bei Aufregung wie vor einer Prüfung oder einem Vortrag mit Durchfall. Auch Angst, etwa vor einer Flugreise, oder Stress in der Familie oder im Beruf können den Darm durcheinander bringen.
Chronischer, länger als 2 Wochen anhaltender Durchfall kann folgende Ursachen haben:
Entzündliche Darmerkrankungen: Bei chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist Durchfall ein Hauptsymptom. Auch Bakterien wie Clostridium difficile oder Parasiten können anhaltenden Durchfall verursachen. Besonders abwehrgeschwächte Menschen wie AIDS-Kranke leiden darunter.
Laktoseintoleranz: Die Milchzuckerunverträglichkeit macht sich oft ebenfalls mit Durchfall bemerkbar. Bei Verzicht auf Milch und Milchprodukte normalisiert sich auch der Stuhlgang.
Zöliakie/Sprue: Eine Unverträglichkeit des Getreideeiweiß Gluten geht meist mit Durchfall und Bauchschmerzen einher. Der Durchfall verschwindet beim Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel.
Außerdem tritt anhaltender Durchfall beim Reizdarm-Syndrom, bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse sowie durch den Missbrauch von Abführmitteln auf. Auch ein Übermaß an Alkohol, Koffein oder Süßstoffen wie Sorbitol kann Durchfall verursachen. Wechseln Durchfall und Verstopfung einander ab, könnte Darmkrebs die Ursache sein.
Mögliche Ursachen für akuten Durchfall
"Darmgrippe": Auslöser sind meist Viren wie das Norovirus oder Rotavirus. Norovirus-Erkrankungen sind sehr ansteckend und treten in den Wintermonaten gehäuft auf. Auch Rotavirus-Infekte greifen sehr schnell um sich, allerdings verstärkt in der warmen Jahreszeit und bei kleinen Kindern.
Lebensmittelvergiftung: Hier sind Bakterien wie Salmonellen, Staphylokoken, Escherichia coli oder Campylobacter die Auslöser. Sie gelangen über verunreinigte Nahrungsmittel oder Trinkwasser in den Darm. Dort bilden sie Giftstoffe, die schon nach wenige Stunden zu schweren Durchfällen führen. Salmonellen-Infektionen treten häufig im Sommer auf, weil sich die Keime auf schlecht gekühlten Lebensmitteln wie Eis rasant vermehren. Auf Reisen nach Asien, Afrika oder Lateinamerika erkranken viele Touristen an Reisedurchfall, meist durch Bakterien wie E. coli, seltener durch Parasiten oder Viren verursacht.
Medikamente: Viele Antibiotika stören die normale Keimbesiedlung im Darm und lösen so Durchfall aus. Die Darmbeschwerden klingen aber normalerweise nach dem Ende der Antibiotika-Behandlung ab. Außerdem tritt Durchfall oft während einer Chemotherapie auf, weil die Zytostatika die empfindlichen Schleimhautzellen im Darm angreifen.
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Manche Menschen vertragen Nahrungsmittel wie Milch, Getreideprodukte, Hühnereiweiß, Nüsse, Fisch oder Gewürze nicht und bekommen davon Durchfall und Erbrechen.
Stress, Angst, Aufregung: Viele Menschen reagieren bei Aufregung wie vor einer Prüfung oder einem Vortrag mit Durchfall. Auch Angst, etwa vor einer Flugreise, oder Stress in der Familie oder im Beruf können den Darm durcheinander bringen.
Chronischer Durchfall
Chronischer, länger als 2 Wochen anhaltender Durchfall kann folgende Ursachen haben:
Entzündliche Darmerkrankungen: Bei chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist Durchfall ein Hauptsymptom. Auch Bakterien wie Clostridium difficile oder Parasiten können anhaltenden Durchfall verursachen. Besonders abwehrgeschwächte Menschen wie AIDS-Kranke leiden darunter.
Laktoseintoleranz: Die Milchzuckerunverträglichkeit macht sich oft ebenfalls mit Durchfall bemerkbar. Bei Verzicht auf Milch und Milchprodukte normalisiert sich auch der Stuhlgang.
Zöliakie/Sprue: Eine Unverträglichkeit des Getreideeiweiß Gluten geht meist mit Durchfall und Bauchschmerzen einher. Der Durchfall verschwindet beim Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel.
Außerdem tritt anhaltender Durchfall beim Reizdarm-Syndrom, bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse sowie durch den Missbrauch von Abführmitteln auf. Auch ein Übermaß an Alkohol, Koffein oder Süßstoffen wie Sorbitol kann Durchfall verursachen. Wechseln Durchfall und Verstopfung einander ab, könnte Darmkrebs die Ursache sein.
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