Durchfall: Lexikon

  • Medikamente zur Neutralisierung der Magensäure, die zur Behandlung von Gastritis, Sodbrennen und bei Ulkuskrankheit eingenommen werden
  • Medikament zur Behandlung bakterieller Infektionen.
  • Organ, das neben Verdauungsenzymen auch die Hormone Insulin und Glucagon bildet.
  • sind unterschiedliche Formen von an beiden Polen begeißelten, gekrümmten Stäbchenbakterien, die Durchfallerkrankungen auslösen können. Übertragen werden sie von Tieren, die meistens keine Krankheitssymptome zeigen, durch deren Exkremente jedoch beispielsweise das Trinkwasser oder Lebensmittel verunreinigt werden.
  • Sporenbildende Stäbchenbakterien, die überall vorkommen können, besonders im Erdboden, aber auch im Verdauungstrakt von Mensch und Tier. Gefürchtet sind sie vor allem als Erreger des Wundstarrkrampfes, des Botulismus (bestimmte Form der Lebensmittelvergiftung) oder des Gasbrandes. Sie bilden Toxine (Giftstoffe), die dann die Symptome auslösen. Gegen Clostridium tetani, das den Wundstarrkrampf auslöst, ist ein Impfstoff entwickelt.
  • Harntreibendes Medikament, das dem Körper Wasser entzieht, damit das Herz entlastet und den Blutdruck senkt.
  • Elektrolyte sind für die Funktion der Zellen notwendig. Das Elektrolytgleichgewicht der Zelle spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des osmotischen Drucks (Regulation des Wasserhaushalts der Zelle). Elektrolyte sind beispielsweise: Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Hydrogencarbonat.
  • Gramnegatives, stäbchenförmiges, begeißeltes Entero-Bakterium, das in verschiedenen Untergruppen vorkommt. Lebt hauptsächlich im Darm. Das E.coli Bakterium Stamm Nissle ist ein nicht-pathogener (keine Krankheit hervorrufender) Stamm, der als Probiotikum (siehe dort) eingesetzt wird.
  • Flohkraut ist eine einjährige Pflanze, in deren oberen Blattachseln die Blütenzweige stehen und als Blütenstand eine Ähre bilden. Die zwei bis drei Millimeter langen, dunkelbraunen Samen befinden sich in einer zweikammerigen Fruchtkapsel. Medizinisch verwendet werden die Samen vom Flohkraut oder vom Sandwegerich (P. indica syn P. arenaria). In Fertigpräparaten werden überwiegend indische Flohsamenschalen vom Blonden Psyllium (P. ovata) verwendet.
  • Stoffe, die beim Kontakt mit Eiweißstoffen deren Eigenschaften verändern. Beispielsweise werden die Wasserbindungsfähigkeit, die Temperaturbeständigkeit, das Quellvermögen und die biologische Abbaubarkeit der Proteine verändert. Als Komponente von Heilpflanzen wirken sie dadurch adstringierend (zusammenziehend), antimikrobiell sowie entzündungshemmend. Auch können sie bei Durchfallerkrankungen stopfend wirken.
  • Traubenzucker, wichtiger Energielieferant des Körpers
  • Klebereiweiß, das in den meisten Getreidesorten vorkommt.
  • Erzeugung einer Immunität durch Gabe von lebenden, abgeschwächten oder toten Mikroorganismen oder von inaktivierten krankheitserregenden Giftstoffen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten.
  • Milchzucker, ein Zweifachzucker, der aus den Einfachzuckern Glukose und Galaktose aufgebaut ist.
  • Milchzuckerunverträglichkeit.
  • anorganische, vom Körper nicht selbst herstellbare Nährstoffe, die gegen Zubereitungsmethoden unempfindlich sind. Ein Auslaugen von Mineralstoffen der Nahrungsmittel ist jedoch durch langes Kochen in zu viel Wasser möglich. Im Körper sind sie für den Ionentransport, als Cofaktor für Enzyme oder auch bei der Mineralisierung notwendig.
  • Allergische Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
  • sind unbehüllte Viren, die nur einen Einzelstrang RNA (Ribonukleinsäure) enthalten. Sie werden in fünf Gruppen eingeteilt, wobei nur einige für den Menschen von Bedeutung sind. Übertragen werden Noroviren fäkal-oral, aber auch durch Einatmen von kontaminierter Luft. Meistens werden Magen-Darmerkrankungen ausgelöst. Zurzeit ist noch keine Impfung erhältlich.
  • Schmarotzender Organismus, der für Fortpflanzungs- oder Ernährungszwecke andere Lebewesen befällt, um sich ihrer Organsysteme zu bemächtigen, ohne sie umzubringen.
  • hochmolekulare, pflanzliche Mehrfachzucker, die zu den Ballaststoffen gerechnet werden. Ihre Eigenschaft Gele zu bilden, macht sie in der Lebensmittelindustrie als Verdickungsmittel und Stabilisatoren zu wichtigen Bestandteilen von Nahrungsmitteln.
  • Stäbchenförmige, Toxin (Giftstoff) bildende Bakteriengruppe. Die Salmonellen werden durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen. Sie sind über Monate überlebensfähig und werden durch Einfrieren nicht abgetötet. Eine Infektion führt zu Magen-Darm-Beschwerden teils mit starken Durchfällen.
  • Durch Gluten (siehe dort) ausgelöste Darmerkrankung, die zum Untergang der Darmzotten führt. Symptome sind vor allem Bauchschmerzen, Durchfälle, Gedeihstörungen und Anämie.
  • Zuckerersatzstoff ohne Kohlenhydrate
  • Durch Gluten (siehe dort) ausgelöste Darmerkrankung, die zum Untergang der Darmzotten führt. Symptome sind vor allem Bauchschmerzen, Durchfälle, Gedeihstörungen und Anämie.
  • Zellgift, das in der Chemotherapie verwendet wird, um das Zellwachstum und/oder die Zellteilung zu hemmen. Sich schnell teilende Zellen sprechen besonders gut auf Zytostatika an.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.02.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
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