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Clostridien: Gefährlicher Durchfall nach Antibiotika-Therapie

Neben den verbreiteten Norovirus- oder Salmonellen-Infektionen gibt es einen anderen Erreger, der regelmäßig schwere Durchfälle verursacht: die Clostridien. Der widerstandsfähige Darmkeim vermehrt sich immer dann besonders rasant, wenn die normale Darmflora durch Antibiotika geschwächt ist. Magen-Darm-Beschwerden während einer Antibiotika-Therapie sind nicht ungewöhnlich, gehen aber meist vorüber, sobald das Medikament nicht mehr genommen wird. Ein Clostridien-Durchfall dagegen kann noch mehrere Wochen nach dem Ende einer Antibiotika-Gabe auftreten.

Clostridien-Gifte greifen die Darmschleimhaut an



Kommt es während einer Behandlung mit Antibiotika zu schweren Durchfällen, liegt immer der Verdacht nahe, dass Clostridien beteiligt sind. Ihre Gifte greifen die Darmschleimhaut an und führen zu schweren Entzündungen.

Stuhluntersuchung im Labor bringt Klarheit



Ein starker, nach dem Ende der Antibiotika-Gabe nicht enden wollender Durchfall ist also immer ein ernstes Alarmzeichen. Gehen Sie damit unverzüglich zum Arzt. Eine Laboruntersuchung des Stuhls gibt Aufschluss darüber, ob tatsächlich Clostridien die Beschwerden verursachen.

Clostridien müssen gezielt bekämpft werden



Wurden Clostridien als Durchfall-Ursache nachgewiesen, müssen sofort andere Antibiotika eingesetzt werden, die zuverlässig gegen die gefährlichen Bakterien wirken. Manchmal dauert die Durchfall-Behandlung dann um vieles länger als die ursprünglich mit Antibiotika behandelte Krankheit.


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