Therapie bei Durchblutungsstörungen: Knoblauchpräparate zur Vorbeugung

Ablagerungsprozesse in den Arterien können durch Medikamente nicht rückgängig gemacht werden. Durchblutungsverbessernde Mittel bremsen jedoch das Fortschreiten der Krankheit. Vorbeugend helfen auch gefäßschützende Medikamente.

Knoblauchpräparate werden zur Vorbeugung der allgemeinen Arteriosklerose empfohlen. Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs sollen bestimmte Ablagerungsprozesse an den Arterienwänden hemmen. Gleichzeitig unterstützen sie die diätetischen Maßnahmen bei erhöhten Blutfettwerten. Sie regt die Freisetzung der Verdauungssäfte an und kann bei Magen-Darm-Störungen helfen. Außerdem zeigt Knoblauch eine antibakterielle Wirkung.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die gefäßschützenden Effekte des Knoblauchs bestätigen. Bei Blutgerinnungsstörungen oder erhöhter Blutungsneigung dürfen sie nicht eingenommen werden. Das Gleiche gilt für Kinder unter zwölf Jahren. Schwangere und Stillende sollten Knoblauchpräparate nur nach ausdrücklicher Empfehlung durch ihren Arzt einnehmen. Es gibt keine Erfahrungswerte, ob das Kind im Mutterleib oder der gestillte Säugling durch die Einnahme geschädigt wird. Man weiß aber, dass Knoblauchsubstanzen in die Muttermilch übergehen können. Aus der weit verbreiteten Anwendung von Knoblauch als Lebensmittel haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken in der Schwangerschaft oder Stillzeit ergeben.

Die Einnahmeempfehlungen fallen je nach Konzentration der Knoblauchextrakte sehr unterschiedlich aus. Halten Sie sich an die jeweiligen Dosierungshinweise, damit die Produkte in vollem Umfang wirken können. Es kann während der Einnahme zu einer Veränderung des Geruchs von Haut und Atemluft kommen (typischer Knoblauchgeruch).

Wirkstoffe

  • Auszug aus Knoblauchzwiebeln
  • Knoblauchzwiebel-Pulver
Autoren und Quellen Aktualisiert: 09.05.2012
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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