Die Depression kurz nach der Geburt

Bei der sogenannten „postpartalen Depression“ oder „Wochenbettdepression“ handelt es sich um eine Depression der Mutter, die kurz nach einer Geburt auftritt und mit den hormonellen Veränderungen in Zusammenhang steht (plötzlicher Abfall des Östrogen-Spiegels). Letztendlich ist die Ursache aber noch nicht eindeutig geklärt.

Wochenbettdepression: erst wenn Symptome länger anhalten

Eine depressive Verstimmung nach der Geburt kommt relativ häufig vor, doch meistens handelt es sich dabei nur um eine kurzlebige Erscheinung (den sogenannten Baby-Blues). Erst wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum andauern, spricht man von einer Wochenbettdepression.

Depressive Störungen können auch kurz vor der Periode im Rahmen des prämenstruellen Syndroms (PMS) auftreten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.04.2015
  • Autor/in: Dr. med. Michaela Axt-Gadermann, Hautfachärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: G. Nissen: Depressionen, Kohlhammer Verlag 1999
  • G. Niklewski, R. Riecke-Nikleswski.: Depressionen überwinden, Stiftung Warentest 1998
  • M. Wolfersdorf: Depressionen erkennen, verstehen, behandeln, Psychiatrie-Verlag 2001
  • Kompetenznetz Depression
  • Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005l_S3_Unipolare_Depression_2012-01_01.pdf)
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