Lexikon: Depression

  • Erregtheit, körperliche Unruhe
  • Individuelle Krankengeschichte eines Patienten
  • Medikament mit stimmungsaufhellender Wirkung, das vorwiegend bei Depressionen, aber auch bei Angst-Erkrankungen eingesetzt wird. In einigen Fällen wird ein Antidepressivum auch zur Behandlung von Dranginkontinenz verschrieben.
  • Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Bereitschaft zur Wahrnehmung
  • griech.: mit zwei Polen, mit zwei Fortsätzen. Die alte Bezeichnung „manisch-depressive Erkrankung“ wurde durch den Begriff „bipolare Störung“ ersetzt. Die Betroffenen leiden nicht nur unter depressiven Episoden, sondern auch unter Phasen einer übersteigerten Hochstimmung (Manie).
  • Burnout gilt nach medizinischen Leitlinien derzeit nicht als eigenständige Krankheit. Man versteht darunter einen Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung. Krankheiten wie Depressionen, Angst- oder Panikstörungen können die Folge sein.
  • Bereitschaft eines Patienten zur Mitarbeit (zum Beispiel regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente, Mitarbeit in der Psychotherapie)
  • Depressive Grundstimmung, die über einen längeren Zeitraum anhält, dabei aber niemals das Ausmaß einer echten Depression erreicht.
  • Biochemische Botenstoffe, die innerhalb eines Lebewesens Informationen übermitteln.
  • Wissenschaftliche Bezeichnung für Johanniskraut, einem pflanzlichen Wirkstoff, der bei leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt werden kann.
  • Das Denken und Verstehen betreffend.
  • Einsatz von UV-Strahlen zur Behandlung von Krankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Weißfleckenkrankheit oder Akne.
  • Medikamente, die das Enzym Monoaminooxidase hemmen. Dieses ist für den Abbau der Nervenbotenstoffe im Gehirn verantwortlich.
  • Botenstoff, der an der Übertragung von Signalen zwischen Nervenzellen oder zwischen Nervenzellen und Organen wie der Muskulatur beteiligt ist, wie zum Beispiel Acetylcholin, Adrenalin, Noradrenalin.
  • Im Nebennierenmark gebildeter Botenstoff, der als Stresshormon wirkt. Kommt auch als Neurotransmitter im Nervensystem vor.
  • Krankheitsentstehung
  • den Zeitraum betreffend, der die ersten Wochen nach der Geburt umfasst
  • die Psyche betreffend; von der Psyche ausgehend
  • Therapiemethode, die ohne Medikamenteneinsatz psychologische Verfahren wie beispielsweise Verhaltenstherapie und Psychoanalyse anwendet.
  • wiederkehren, zum Beispiel regelmäßige wiederkehrende Phasen einer depressiven Episode
  • Schlafentzug für eine Nacht kann bei manchen Menschen eine sich anbahnende Depression abschwächen oder unterbrechen
  • Botenstoff, der zu den Neurotransmittern gehört.
  • den Körper betreffend
  • Selbstmord
  • einem Selbstmord vorbeugen
  • Verbindungsstelle zwischen zwei Nervenzellen oder zwischen einer Nervenzelle und einem Organ, zum Beispiel der Muskulatur.
  • griech.: mit einem Pol, einpolig. Depression, die sich – im Gegensatz zur bipolaren Depression – nur mit depressiven Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit und Erschöpfung äußert
  • Form der Depression, bei der nur depressive Episoden vorkommen im Gegensatz zur bipolaren Störung, bei der auch manische Phasen (gekennzeichnet durch rastlose Unruhe, starke Erregung und heitere Stimmung) auftreten.
  • Depression, die direkt nach der Geburt eines Kindes auftritt. Vermutlich spielen hierbei Hormone eine wesentliche Rolle.
  • Wechsel aus depressiven und manischen Stimmungsschwankungen, die jedoch niemals das Ausmaß einer echten manischen Depression erreichen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.04.2015
  • Autor/in: Dr. med. Michaela Axt-Gadermann, Hautfachärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: G. Nissen: Depressionen, Kohlhammer Verlag 1999
  • G. Niklewski, R. Riecke-Nikleswski.: Depressionen überwinden, Stiftung Warentest 1998
  • M. Wolfersdorf: Depressionen erkennen, verstehen, behandeln, Psychiatrie-Verlag 2001
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