Formen der Depression: Zyklothymie

Zyklothymie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „ein sich im Kreis bewegendes Gemüt“.

Die Zyklothymie ist gekennzeichnet durch einen ständigen Wechsel zwischen einer leicht gehobenen Stimmung und leichten depressiven Phasen, ohne dass ein Bezug zu Lebensereignissen feststellbar wäre. Diese „instabile Stimmungslage“ gleicht den Polen der bipolaren Störungen, erreicht aber nicht das gleiche Ausmaß.

Betroffene nehmen Stimmungsschwankungen oft nicht wahr

Von den Betroffenen werden die Stimmungsschwankungen oft gar nicht wahrgenommen oder als behandlungsbedürftig empfunden. Lediglich die Umwelt wundert sich bei dieser Form der Depression über die häufigen Veränderungen im Verhalten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.04.2015
  • Autor/in: Dr. med. Michaela Axt-Gadermann, Hautfachärztin und Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: G. Nissen: Depressionen, Kohlhammer Verlag 1999
  • G. Niklewski, R. Riecke-Nikleswski.: Depressionen überwinden, Stiftung Warentest 1998
  • M. Wolfersdorf: Depressionen erkennen, verstehen, behandeln, Psychiatrie-Verlag 2001
  • Kompetenznetz Depression
  • Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005l_S3_Unipolare_Depression_2012-01_01.pdf)
  • Zistl, Anneliese (2004): Einführung in die Psychiatrie
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung