Die Anamnese bei der Diagnose einer Depression
Bei der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) fragt der Arzt nicht nur nach den aktuellen Beschwerden, sondern auch nach Krankheiten und Lebensereignissen, die im engeren oder weiteren Sinn mit der Depression in Verbindung stehen können.
Wichtig können Erlebnisse oder Erkrankungen aus der Kindheit sein, denn selbst diese frühen Störungen können uns noch heute beeinflussen. Aber auch die gegenwärtige soziale, berufliche und familiäre Situation spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose einer Depression. Ebenso werden bei der Anamnese auch Angaben zu Medikamenteneinnahme oder Drogenkonsum abgefragt, denn einige Arzneimittel und bestimmte Rauschmittel können die Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter) beeinflussen und depressive Beschwerden auslösen.





