Demenz und Morbus Alzheimer: Ratgeber und Selbsthilfe

Demenzpatienten leugnen oder verdrängen ihre Erkrankung häufig. Dabei gilt: je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann es sinnvoll ist, einen Arzt aufzusuchen.

Ist die Diagnose „Demenz“ gestellt, sind meist die Angehörigen gefragt: Häufig unterstützen sie den Betroffenen und kümmern sich um ihn, sobald er pflegebedürftig wird. Doch damit sie durch die belastende Situation nicht selbst krank werden, sollten sie sich rechtzeitig Hilfe holen. Zudem sollten sie sich über den richtigen Umgang mit dem Betroffenen informieren, da dieser das Wohlbefinden des Demenzkranken und damit auch die Pflegesituation beeinflusst.

Feiertage und Rituale wecken Erinnerungen

Feiertage und Rituale wirken sich häufig positiv auf die Verfassung von Demenzkranken aus, weil sie Erinnerungen wecken und die Betroffenen auf der Gefühlsebene ansprechen. Dies gilt jedoch meist nur, wenn der Betroffene schon immer eine positive Einstellung zur entsprechenden Feierlichkeit hatte.

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen benötigen viel Hilfe und Informationen. Das Interview mit Dr. Elisabeth Stechl, Neuropsychologin und Geriatrie-Forscherin an der Charité Berlin, klärt über die wichtigsten Fragen zum Thema Alzheimer-Demenz auf. Bei auf Demenz spezialisierten Ansprechpartnern können Sie sich außerdem umfassend über die Krankheit und ihre Folgen beraten lassen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.02.2015
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Universität Witten/Herdecke: Leitlinie für Betroffene, Angehörige und Pflegende: Demenzkrankheit (Alzheimer und andere Demenz-Formen) (http://www.patientenleitlinien.de/Demenz/demenz.html)